Basketball-Europameisterschaft ins Jahr 2022 verlegt | Neue Braunschweiger
15. April 2020
Sport

Basketball-Europameisterschaft ins Jahr 2022 verlegt

Die Verantwortlichen reagieren damit auf die Olympia-Verschiebung – Löwen-Geschäftsführer talkt live im Internet

Corona hat Frank Menz und seinen Jenaern im Aufstiegsrennen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Foto: imago

Braunschweig. Auch die Sportwelt schaut heute mit großem Interesse nach Berlin, wo Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Lockerung der Corona-Restriktionen berät. Eines ist klar: Je länger die Einschränkungen andauern, desto gefährlicher wird die Krise für den Sport und seine Vereine. Dies gilt auch für die Basketball-Bundesliga.

Bis zum 30. April wird das deutsche Oberhaus vorerst pausieren, und keiner weiß, ob oder wie es weitergeht. Einige Entscheidungen sind im Basketball derweil dennoch getroffen worden. So wurde die Europameisterschaft, die eigentlich für den September 2021 anberaumt war, ins Jahr 2022 verlegt (1. bis 18. September). Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball-Bundes, begrüßte die Entscheidung, „weil der Kalender im Jahr 2021 sehr, sehr voll ist“. Unter anderem waren die Olympischen Sommerspiele in Tokio, das Highlight des internationalen Sportkalenders, in den Sommer 2021 verschoben worden.

Die Basketball-EM wird als kontinentales Turnier in Deutschland, Georgien, Italien und Tschechien ausgetragen. Spielorte in Deutschland sind Köln (eine Vorrundengruppe) und Berlin (Finalrunde).

BBL-Aufsteiger stehen fest

Klare Kante in der Krise hat die 2. Basketball-Bundesliga gezeigt. Bereits Mitte März wurde dort die Saison vorzeitig beendet. Während der Absteiger aus der Eliteklasse also noch nicht ermittelt werden konnte, stehen die Aufsteiger ins Oberhaus bereits fest. Als Erst- und Zweitplatzierte der Abschlusstabelle bekamen die Niners Chemnitz und die Eisbären Bremerhaven das Aufstiegsrecht zugesprochen. Science City Jena, das ambitionierte Team der Ex-Löwen-Trainer Frank Menz und Steven Clauss sowie der gebürtigen Braunschweiger Lars Lagerpusch und Dennis Nawrocki, stand zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs mit vier Punkten Rückstand auf die Eisbären auf dem undankbaren dritten Platz.

Schmidt im Livestream

Die ungeklärte Situation in der Bundesliga und ihre entfallenen sieben Heimspiele sind für die Basketball Löwen Braunschweig „existenzbedrohend“, betont ihr Geschäftsführer Sebastian Schmidt. In der neuen Talkrunde „Live new Life“, die heute um 18 Uhr aus der Stadthalle übertragen wird, wird Schmidt über die Lage des Erstligisten Auskunft geben. Den Livestream sehen Sie unter youtu.be/gWqI-ns7_AQ.

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