Besondere Zeiten: „Wir machen das Beste daraus“ | Neue Braunschweiger
17. März 2020
Gesundheit

Besondere Zeiten: „Wir machen das Beste daraus“

Wir haben unsere Leser gefragt - Schreiben Sie uns gern

Nicole Müller mit Marvin, Victoria, Pony Johnny und den Hunden Josie und Sputnik. Foto: Obi

Braunschweig. Keine Schule, kein Kindergarten, viele Läden geschlossen – der Schutz vor dem Coronavirus hat unseren Alltag verändert. Zum Glück gibt es viele Menschen, die das Beste daraus machen.

Wie zum Beispiel Nicole Müller. Die junge Mutter ist mit ihrem Sohn Marvin und der kleinen Victoria bei strahlendem Sonnenschein auf einer Weide in Querum im Einsatz. Sie kehrt gerade die Pferdeäpfel auf, kümmert sich um die Einstellpferde. Und Victoria reitet auf ihrem Pony Johnny. Alle sind glücklich.
„Eigentlich hätte ich heute Englischprüfung“, erzählt Marvin. Dank einer Schul-App bekommt er Lernstoff nach Hause. „Ich hole die Prüfung nach, wenn wir wieder zur Schule gehen“, sagt er.

Schreiben Sie uns, wie Sie diese besonderen Zeiten meistern. Schicken Sie uns gern ein Foto. Erzählen Sie uns Geschichten von netten Nachbarn und Menschen, die einfach helfen: nb-redaktion@nb-online.de


Julya und Stefan: 
„Wichtig ist jetzt, eine positive Einstellung zu behalten – es wird schon genug Panik geschürt. Denn auch wenn die Einzelhandelsgeschäfte geschlossen sind, haben wir bislang doch nichts auszustehen. Dann gibt es im Moment halt nicht das neueste Handy…“


Anette: 
„Ein bisschen macht mir die Situation Angst. Erst im Frühjahr hatte ich eine Grippe – noch einmal brauche ich das wirklich nicht! Die Maßnahmen, die jetzt ergriffen wurden, sind deshalb völlig in Ordnung. Mein Mann und ich ziehen uns auch zurück und genießen den Garten.“


Alfonso:   
„Für mich als Selbstständiger ist die Lage schon sehr schwierig. Über die Wintermonate war unser Eiscafé geschlossen, jetzt wo die Saison wieder anfängt, können wir nur eingeschränkt öffnen. Ich hoffe nur, dass wir nicht alle irgendwann in den Wohnungen bleiben müssen, wie in Italien.“


Sabine und Otto: 
„Gott sei Dank haben wir einen großen Garten, in den wir uns jetzt zurückziehen können. Als älterer Mensch hat man schon ein mulmiges Gefühl und wenn es nicht unbedingt nötig ist, gehen wir auch nicht raus. Was uns besorgt ist, dass niemand sagen kann, wie lange der Spuk wirklich dauert.“

(Text/Foto: Birgit Wiefel)

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