Braunschweig in Bikerhand | Neue Braunschweiger
26. April 2014
Aktiv

Braunschweig in Bikerhand

Gedenkfahrt für die Unfallopfer der letzten Saison.

Einfahrt des Konvois auf den Altstadtmarkt.

Von Andreas Konrad, 27.04.2014.

Braunschweig. Biker beherrschten am Sonnabend das Stadtbild in Braunschweig. Nicht nur auf dem Altstadtmarkt, der Zielpunkt der 27. Gedenkfahrt der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer war, auch drumherum waren kerniger Sound zu hören und hochpolierte Zweiräder zu sehen.

Der Anlass für das Zusammentreffen war ein Gottesdienst in der Martinikirche. „Ein Gedenkgottesdienst und kein Trauergottesdienst“, sagte Ulrich Nötel, Vorsitzender der christlichen Biker, einleitend. Zum Gedenken an die Unfalltoten der letzten Saison. Die Motorradfahrer kamen in zwei Konvois aus Salzgitter und fuhren nach dem Kirchgang ebenso dorthin zurück, um zu feiern.
Rund 3000 Motorräder, Trikes und Roller mit 1000 Mitfahrern machten sich nach Polizeiangaben am gestrigen Sonnabend von Salzgitter auf den Weg in die Martinikirche, um der Unfallopfer der letzten Saison zu gedenken. Sieben, vor allem sehr junge Menschen, wie Motorradfahrerseelsorger Reinhard Arnold beklagt, sind im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig beim Motorrad fahren ums Leben gekommen, ein weiterer aus der Region während einer Tour im Saarland. „Als wir vor 27 Jahren mit der Gedenkfahrt begonnen haben, waren dies noch 36. Das ist eine gute Entwicklung einer trotzdem schlechten Zahl“, kommentierte der Pastor, der in einer gut gefüllten Martinikirche predigte.

Auch interessant