Braunschweig sagt Nein!

Die Bürgerinnen und Bürger stellen sich entschieden gegen Rechts

Der Name an der VW-Halle wird verdeckt. Foto: Sierigk

Braunschweig. An diesem Wochenende zeigt Braunschweig, wofür es steht: Die größte Demonstration, die die Stadt bisher erlebt hat (rund 12 000 Menschen werden erwartet), stellt sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass. Anlass ist der Parteitag der AfD in der Volkswagenhalle.

Der Protest steht auf einem breiten Fundament. Äußeres Zeichen: Der VW-Schriftzug an der Halle wurde abgedeckt. Die Belegschaft des Autokonzerns hatte erklärt, keine AfD-Versammlung in einer Halle zu dulden, die als „Volkswagen Halle“ zu erkennen sei. Auch das Unternehmen unterstütze diese Haltung.

Das „Braunschweiger Bündnis gegen Rechts“ hat mehrere Kundgebungen und Demos angemeldet, die Kirche stellt sich mit ihrem Mittagsgebet um 12 Uhr im Dom hinter die Protestanten, bei der Großkundgebung um 13 Uhr auf dem Schlossplatz spricht unter vielen anderen Prominenten auch Oberbürgermeister Ulrich Markurth. Sänger Bosse kommt extra in seine Heimatstadt, um dabeizusein. Die Polizei appelliert an die Menschen, friedlich zu bleiben.

^