• Home
  • > >
  • Braunschweiger blicken heute auch nach Oldenburg und Berlin

Braunschweiger blicken heute auch nach Oldenburg und Berlin

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren auch in Tübingen – Heute (17 Uhr) zu Gast in Bonn.

Auch der wiedergenesene Immanuel McElroy (links, zwölf Punkte) konnte die Niederlage gegen NBA-Import Daequan Cook (rechts) und dessen Tigers Tübingen nicht verhindern. Foto: Eibner

Von Christoph Matthies, 27.04.2014.

Braunschweig. Nach ihrer 82:89-Niederlage in Tübingen müssen die Basketballer der New Yorker Phantoms weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Heute wartet in Bonn (17 Uhr, Telekom-Dome) bereits die nächste schwere Prüfung auf das Team von Trainer Raoul Korner.

Irgendwie ist die Luft raus bei Braunschweigs Korbjägern. Aus den vergangenen zehn Partien holten Kyle Visser und Co. gerade mal einen Sieg. Die Mannschaften aus dem Tabellenkeller, mit dem man in diesem Jahr eigentlich nichts zu tun haben wollte, rückten den Phantoms zuletzt immer näher auf die Pelle.

Auch am Freitagabend ließen die Braunschweiger die Chance verstreichen, sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Nach knappem Vorsprung zur Halbzeit (43:41) und einer Elf-Punkte-Führung im dritten Viertel fand der Gegner aus Tübingen seinen Wurfrhythmus an der Dreierlinie und drehte die Begegnung in der ausverkauften Paul-Horn-Arena. Zum Helden wurde bei den akut abstiegsbedrohten Schwaben der NBA-Veteran Daequan Cook, der sechs Würfe von „Downtown“ versenkte und insgesamt 22 Punkte auflegte. Auf Phantoms-Seite blieb BBL-Topscorer Isaiah Swann, gerade zum zweitbesten Offensivspieler der Liga gekürt, dagegen erneut unter seinen Möglichkeiten: Nur schlappe neun Punkte (3/13 Feldwürfe) standen für den Shooting Guard, der seinen Abschied aus der Löwenstadt nach der Saison bereits angedeutet hat, auf dem Statistikbogen. Überzeugend agierten bei Braunschweig dagegen Center Kyle Visser (20 Punkte) und der Kanadier Aaron Doornekamp (elf Punkte, 13 Rebounds).

Mit Bonn treffen die Phantoms am vorletzten Spieltag auf einen Gegner, der den Wechsel seines Assist-Königs Jared Jordan nach Bamberg im Februar gut verkraftet hat. Die Bonner wollen an den verbleibenden zwei Spieltagen ihren fünften Tabellenplatz verteidigen und gehen mit dem Selbstvertrauen eines 82:65-Erfolges in Quakenbrück in die Heimpartie.

Die Chance, dass die Phantoms heute den Klassenerhalt eintüten können, ist trotzdem groß, immerhin müssen die Verfolger aus Tübingen und Würzburg in Oldenburg und Berlin antreten. Bereits ein Favoritensieg würde in Braunschweig alle Abstiegsgespenster endgültig vertreiben.

^