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Coach Strobl schielt in Richtung Europa

Basketball: Löwen wollen international spielen

Karim Jallow (links) und die Löwen würden in der kommenden Saison gern auch international angreifen. Foto: Hübner/imago

Braunschweig. Nach der bitteren 103:106-Niederlage in Vechta, wo eine 27-Punkte-Führung im Schlussviertel verspielt wurde, ist die aktuelle zweiwöchige Pause für die Löwen-Basketballer ein besonderes Ärgernis.

Wenn es nach deren Trainer geht, sollen derart lange Unterbrechungen ab der kommenden Saison der Vergangenheit angehören – Pete Strobl liebäugelt mit einer Teilnahme am europäischen Wettbewerb.
„Natürlich hoffe ich, dass wir in die Playoffs kommen und eines Tages international spielen“, machte Strobl eine zukünftige Teilnahme am europäischen Wettbewerb selbst bei der Pressekonferenz nach der zutiefst ärgerlichen Pleite in Vechta zum Thema.

Wenige Tage zuvor hatte er auch mit der NB darüber gesprochen. „Ich finde es ein bisschen traurig, dass wir noch nicht international spielen und nur einmal die Woche spielen können“, äußerte der Trainer sein Bedauern über den wöchentlichen Rhythmus. Gern würde er schon in der nächsten Saison international antreten: „Aber natürlich müssen wir uns das in der Bundesliga verdienen. Es wird einem nicht geschenkt.“ Das dürfte besonders für kommenden Sonntag gelten, wenn die Löwen (Platz neun) beim Tabellenzweiten in Ludwigsburg ran müssen.

In der laufenden Saison treten acht Bundesliga-Teams in den vier europäischen Wettbewerben an: neben Meister Bayern München und Vizemeister Alba Berlin (beide Euroleague) auch Oldenburg, Ulm (beide Eurocup), Bamberg, Vechta, Bonn (alle Champions League) und Bayreuth (Europe Cup). Die Löwen hatten die Chance als einziges Playoff-Team nicht wahrgenommen.

Zum bislang letzten Mal traten Braunschweigs Basketballer in der Saison 2004/2005 europäisch an. Danach wurde aufgrund finanzieller Erwägungen mehrfach auf eine Teilnahme verzichtet.

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