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„Cool bleiben und nicht verrückt machen lassen“

Drittliga-Fußball: Eintracht reist am Ostermontag zum KFC Uerdingen – Kapitän Stephan Fürstner nach Gelbsperre wieder dabei

Steht Eintracht-Trainer André Schubert wieder zur Verfügung: Stephan Fürstner. Foto: imago

Braunschweig. Zum Abschluss des Osterwochenendes gastieren Eintrachts Drittliga-Fußballer am Montag um 19 Uhr beim KFC Uerdingen. Gegen das schlechteste Rückrundenteam sind die Löwen auf Zählbares angewiesen, um nicht wieder in die Abstiegszone zu rutschen. Zudem würde sich die Schubert-Elf mit einem Sieg in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen, da erneut mehrere Konkurrenten unmittelbar aufeinandertreffen.

„Wir können gewinnen, aber auch verlieren. Es wird ein völlig offenes Spiel, so wie fast alle in der Liga. Es gibt zwei bis drei Mannschaften die oben stehen und qualitativ über den anderen sind, ansonsten ist jedes Wochenende alles möglich“, erklärt der Eintracht-Trainer vor dem Match gegen den Ex-Bundesligisten. Trotz der vollkommen missratenen Rückserie sieht der 47-Jährige die Krefelder gegen Eintracht jedoch nicht unter Druck: „Sie müssen keine Abstiegsängste haben, weil sie sich mit ein oder zwei Siegen wieder aus der Situation rausspielen können.“

Mit dem millionenschweren Investor Michael Ponomarev im Hintergrund hatte der Aufsteiger die dritte Liga eigentlich nur als Durchgangsstation gesehen, hatte nach einer blendenden Hinrunde aber Schiffbruch erlitten. „Sie hatten ganz andere Ziele, jetzt haben sie in Lotte zumindest mal wieder ein Spiel gewonnen und ein Erfolgserlebnis gesammelt. Grundsätzlich erwarten wir Spieler, die sehr von sich überzeugt sind und Selbstvertrauen mitbringen“, so Schubert über die Uerdinger, die mit Dominic Maroh, Stefan Aigner, Maxi Beister oder Assani Lukimya mehrere bundesligaerfahrene Kräfte gegen seine Mannschaft aufbieten können.

Sein eigenes Team hatte es beim 1:1 gegen Großaspach in der Vorwoche verpasst, dem Klassenerhalt ein deutliches Stück näher zu kommen, was für Schubert aber nicht mit verpassten „Big Points“ gleichzusetzen ist: „Das ist Fußball, es gilt cool zu bleiben und sich nicht verrückt machen zu lassen. Schaut man sich die letzten ein bis zwei Wochen an, war es nicht nur in der dritten Liga so, dass Mannschaften die deutlich überlegen waren und die klar besseren Torchancen hatten, am Ende verloren oder nur Unentschieden gespielt haben.“

Fehlen wird den Löwen Bernd Nehrig, der wegen seines Achillessehnenanrisses bis zum Saisonende ausfällt: „Wir haben im zentralen Mittelfeld verschiedene Spieler, die dort spielen können. Stephan Fürstner kommt nach seiner Gelbsperre zurück, Marc Pfitzner, Nils Rütten und Christoph Menz sind ebenfalls Optionen.“

So könnten sie spielen : Fejzic – Kijewski, Nkansah, Becker, Kessel – Pfitzner, Menz, Fürstner – Putaro (Janzer), Hofmann, Bär (Bulut).

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