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„Cottbus nicht leicht zu bespielen“

Drittliga-Fußball: Eintracht tritt heute in der Lausitz an – Keeper Kruse droht auszufallen

Trainer André Schubert und Niko Kijewski. imago

Braunschweig. Zum vorletzten Mal treten Eintrachts Drittliga-Fußballer in diesem Kalenderjahr auswärts an. Bei Energie Cottbus sollen heute ab 14 Uhr dringend benötigte Punkte gesammelt werden, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrechterhalten zu können.

Auch die Gastgeber müssen sich strecken und warten seit über einem Monat auf einen dreifachen Punktgewinn. „Cottbus ist traditionell eine Mannschaft, die über die Mentalität kommt und im eigenen Stadion nicht leicht zu bespielen ist, erst zwei Mannschaften haben dort gewonnen“, weiß André Schubert um die Herausforderungen für seine Spieler im „Stadion der Freundschaft“. Den Gegner sieht er vor allem in Defensivorganisation und Mentalität „vorbildlich für diese Liga“, hofft aber trotzdem, dass seine junge Mannschaft die taktischen Vorgaben so umsetzt, dass es für Zählbares reicht: „Wir konzentrieren uns auf das, was wir umsetzen wollen und lernen aus der Analyse. Es geht darum, einen gemeinsamen Plan zu entwickeln und besser zu werden. Bei unserer jungen Mannschaft sind das noch viele taktische Geschichten, an denen wir permanent arbeiten.“

Seiner mit Robin Becker, Steffen Nkansah und Niko Kijewski zuletzt deutlich verjüngten Abwehrreihe wird der Eintracht-Coach wahrscheinlich auch in der Lausitz das Vertrauen schenken wollen. „Es hat Gründe, warum wir zuletzt so aufgestellt haben. Es geht immer darum, die beste Mannschaft auf den Platz zu bringen, die am besten zusammenarbeitet und sich als Team darstellt. Das ist für uns jetzt wichtig und entscheidend“, erläutert der Coach den Verzicht auf ältere Spieler wie Felix Burmeister, Gustav Valsvik oder Frederik Tingager.

Der erfahrene Keeper Lukas Kruse droht hingegen wegen seiner im Spiel gegen Halle erlittenen Gehirnerschütterung auszufallen. „Er hat immer noch Kopfschmerzen und leichte Schwindelgefühle, wir werden kein Risiko eingehen“, so der 47-Jährige, der mit dessen Vertreter Marcel Engelhardt jedoch zufrieden war: „Mello hat das gut gemacht, auch wenn er zu Beginn durch die fehlende Spielpraxis etwas unsicher war. Wo er etwas halten musste hat er es gut gemacht und außerdem einen Elfmeter pariert.“

Darüber hinaus stehen auch hinter dem Einsatz von Jonas Thorsen (Rückenprobleme) und Manuel Janzer (muskuläre Probleme) Fragezeichen.

Wirbel gab es vor der Partie um die Jahreshauptversammlung in der vergangenen Woche. Auf einem Foto war zu sehen, wie Lukas Kruse einen Stimmzettel in die Höhe hält, obwohl er nach weniger als drei Monaten im Verein nicht abstimmungsberechtigt gewesen wäre.

Während der Verein den Sachverhalt aktuell prüft, stellte Schubert klar, dass er und Co-Trainer Christian Flüthmann, die ebenfalls noch keine drei Monate bei den Löwen sind, nicht mit abgestimmt hätten: „Wir haben uns bei den Wahlen jeweils unters Volk gemischt und Gespräche geführt, einmal Erbsensuppe am Buffet gegessen und keinen Wahlzettel irgendwo eingeworfen.“

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