„Das hat uns emotional umgehauen“

Fans durch und durch : Forced To Mode huldigen Depeche Mode im Lokpark – Und sind im Herbst dann unplugged zu hören

Forced to Mode spielen Samstagabend im Lokpark.

Braunschweig. „People Are People“, „Master & Servant“, „Personal Jesus“, „Enjoy The Silence“, „Never Let Me Down Again“ – die Liste an Depeche-Mode-Hits ist schier unerschöpflich. Kein Wunder, dass die Massen bis heute voller Begeisterung zu den epischen Shows der 80er-Jahre-Band pilgern. Meist sind die Konzerte der legendären britischen Synthie-Pop-Band jedoch schnell ausverkauft, Tickets teuer. Eine echte Alternative ist das Trio Forced To Mode. Bereits zum vierten Mal gastiert die Depeche-Mode-Tribute-Band am 13. April, 20 Uhr, in Braunschweig.

Im Lokpark kann man das Berliner Trio mit ihrer energetischen Performance, der „ganz-nah-am-Original-Stimme“ des Sängers und einer perfektionistischen Liebe zum Sound-Detail, live erleben. Und wem das zu kurzfristig ist: Der kann sich ab dem heutigen Samstag Tickets für das Unplugged-Konzert am 26. Oktober im Forum BZV-Medienhaus sichern, Telefon 1 66 06 oder im Internet unter www.konzertkasse.de.

? Was macht Depeche Mode für euch so besonders und außergewöhnlich?! Depeche Mode hat uns bereits in frühester Jugend gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen. Wahrscheinlich war es die uns bis dahin unbekannte Mischung und die Symbiose grandioser Songs. Die wahnsinnig interessanten, neuartigen und ausgefeilten Produktionen. Die unglaublich überzeugende Präsenz und Live-Show. Die ansprechende Visualisierung (Fotos, Videos, Artworks) und die damit völlig im Einklang stehende Attitüde. Das hat uns damals emotional umgehauen und ewig überzeugt. Es war auf so vielen Ebenen perfekt und so unbekannt vielschichtig.

? Was war die kreativste und wichtigste Phase der Band in ihrer Karriere?

! Für uns war es wohl die Zeit zwischen 1982 und 1993. Kein Jahr, kein Album, kein Live-Auftritt aus dieser Zeit möchten wir aus heutiger Sicht missen. Der für uns wohl kreativste und nachhaltigste Moment der Bandgeschichte findet sich auf der legendären „Devotional“-Tour.

? Welche waren die besten und welche die weniger guten Alben?

! Alle Alben, die aus der Feder Martin Gores stammen (also ab „A Broken Frame“). Und jene, die dann auch in Zusammenarbeit mit dem damaligen Bandmitglied Alan Wilder entstanden, sind absolute musikalische Highlights. Bei den Alben, die seit 1997 veröffentlicht werden, vermissen wir hingegen den musikalischen und produktionstechnischen Feinschliff. Sicherlich gibt es immer wieder grandiose Songs zu hören, aber es fehlt ihnen an Raffinesse und intensiver Auseinandersetzung mit dem Material.

? Was sind eure absoluten DM-Lieblingsalben und -Lieblingssongs?

! Unser aller Lieblingsalbum ist „Songs Of Faith And Devotion“.

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