31. Januar 2022
Soziales

Das kommt alles in die Tüte(n)

Die Görge Frischemärkte unterstützten die Braunschweiger Tafel – Spendenübergabe

Für die Braunschweiger Tafel werden haltbare Lebensmittel verladen (v. l.): Bernd Assert, Vorstandsvorsitzender der Braunschweiger Tafel, Rouven Schley, stellvertretender Marktleiter Görge Hamburger Straße sowie Tobias Bode und Dimitrios Giannakopoulos (beide Round Table). Nicht im Bild die Görge-Kunden, die die Aktion ebenfalls unterstützten. Foto: Marion Korth

Nördliches Ringgebiet. Bernd Assert ist gleich mit dem 7,5 Tonner gekommen. „Wir müssen bestimmt trotzdem zwei bis drei Mal fahren“, meint er mit Blick auf den Palettenstapel an der Laderampe. Knäckebrot, Zucker, passierte Tomaten, Reis, Nudeln, Ananas und Mais in Dosen – haltbare Lebensmittel, die für die Kunden der Braunschweiger Tafel gedacht sind. 3500 Menschen haben eine Berechtigung und holen sich regelmäßig ihre Warenpakete bei der Tafel ab.

16 Europaletten sind über den Görge Frischemarkt an der Hamburger Straße geordert worden und stehen nun zur Abholung bereit. Seit mehr als 15 Jahren unterstützen Görge und nicht zuletzt die Kundinnen und Kunden die Braunschweiger Tafel. Mit einem Beitrag von je fünf Euro konnten sie bei der jüngsten Aktion eine Tüte für die Tafel füllen. Mitglieder des Round Tables haben dann – so war es bislang – in einer Gemeinschaftsaktion Tüte für Tüte mit unterschiedlichen Lebensmitteln gefüllt. „In Coronazeiten ist so eine Aktion allerdings nicht möglich“, sagt Tobias Bode. Deshalb geht die Großspende jetzt als Komplettladung an die Tafel.

Mit den haltbaren Lebensmitteln können die Warenkörbe gut aufgefüllt werden, sagt Bernd Assert, Vorstandsvorsitzender der Braunschweiger Tafel. Frische Waren bringen die Helfer zusätzlich von ihren regelmäßigen Touren aus den Supermärkten mit. Auch hier zählt Görge zu den ständigen Unterstützern. 30 Tonnen Lebensmittel werden so jeden Monat insgesamt in Braunschweig gerettet.

Die gestiegenen Preise für frisches Obst und Gemüse sowie viele andere Waren und aktuell für Energie trifft Familien mit geringem Einkommen besonders hart. Die Haushaltskasse leert sich noch schneller. „Das bekommen auch wir zu spüren“, sagt Bernd Assert. Als die Tafel zum ersten Mal vor Weihnachten geöffnet hatte, standen mehr als 1000 Menschen über mehrere hundert Meter bis um die Ecke auf dem Madamenweg an. So viele wie noch nie

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