Der „doppelte Dennis“ im Familienglück

NBA-Profi Dennis Schröder wird seiner Ellen am 20. Juli in Braunschweig das Ja-Wort geben

Während Dennis Schröder den gewohnten Farbtupfer ins Steigenberger brachte, zeigte sich seine Verlobte Ellen sportlich elegant. Sohn Dennis Junior ließ der Trubel kalt. Foto: Sierigk

Braunschweig. Einen großen Tross an Freunden und Verwandten hat Braunschweigs Basketball-Star Dennis Schröder stets um sich, wenn er zu seiner jährlichen Sommer-Pressekonferenz ins Steigenberger-Hotel einlädt. Diesmal war aber ein neues, auffallend kleines und niedliches Gesicht dabei – Schröders Sohn, der knapp vier Monate alte Dennis Malick Junior, verzauberte auch die anwesenden Medienvertreter.

Während der NBA-Profi, der seine Millionen in Oklahoma verdient, bei der Namensgebung seines Erstgeborenen recht amerikanisch vorging, zeigte er sich bei der Wahl des Austragungsortes seiner bevorstehenden Hochzeit gewohnt heimatverbunden. Am 20. Juli wird er mit seiner Verlobten Ellen in der VW-Halle feiern. „Am Anfang wollten wir eine kleine Hochzeit ausrichten, aber das ist bei einer afrikanischen Familie schwierig“, sagte Schröder schmunzelnd. Nun sei er bereits bei 350 Gästen, „und das sind immer noch nicht alle. Aber die VW-Halle ist ja groß genug.“

Darüber, wie sich der 25-Jährige durch den Nachwuchs verändert hat, konnte vor allem sein Bruder und Manager Che Secka Auskunft geben, der Schröder wohl besser kennt als jeder andere: „Er ist sehr geduldig geworden. Reif und nachdenklich. Ein entspannter Zeitgenosse.“

Bei der Geburt war Schröder natürlich dabei. „Das beste Gefühl, das man je fühlt“, verspürte er, als er seinen Sohn endlich in den Arm nehmen konnte. Ob Dennis Junior auch mal bei den Löwen oder gar in der NBA spielt, wird man sehen. Eines kündigte der stolze Papa aber an: „Der erste Ball, den er kriegt, wird auf jeden Fall ein Basketball sein.“

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