2. April 2015
Sportliches

Die Blau-Gelben wollen sich in der Tabelle weiter verbessern

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Samstag um 13 Uhr bei der SpVgg Greuther Fürth an.

Lieferten sich im Hinspiel in Braunschweig einige interessante Laufduelle: Kacper Przybylko von der SpVgg Greuther Fürth (l.) und Eintrachts Mirko Boland. Foto: Agentur Hübner

Von Elmar von Cramon, 02.04.2015.

Braunschweig. Am Ostersamstag reisen Eintrachts Zweitliga-Fußballer zur SpVgg Greuther Fürth. In der Auseinandersetzung mit dem Tabellenvierzehnten (Anstoß erfolgt um 13 Uhr) geht es für die Gastgeber darum, einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.

Dagegen wollen die Blau-Gelben ihre Serie von zwei Spielen ohne Niederlage fortsetzen, um sich in der Tabelle weiter zu verbessern.
„Gefühlt spielen zwei Mannschaften gegeneinander, die aufgrund der Tabellensituation gesichert Fußball spielen können“, erklärt Torsten Lieberknecht vor der Partie.
Mit seinen Schützlingen nutzte er die Länderspielpause dazu, im athletischen, technischen sowie im taktischen Bereich zu arbeiten und konnte mit dem 2:0-Sieg im Test gegen Erstligist Paderborn einen Achtungserfolg verbuchen: „Alle haben sich dort sehr gut präsentiert, nicht nur Raffael Korte als zweifacher Torschütze, sondern auch Norman Theuerkauf auf der Innenverteidigerposition“.
Dementsprechend dürften die beiden Mittelfeldspieler für die Partie am Samstag gegen die Franken auf jeden Fall in den Gedankenspielen des 41-Jährigen auftauchen.
Außerdem kehrten die Eintracht-Spieler Havard Nielsen und Vegar Eggen Hedenstad sowie Nik Omladic gesund von ihren Länderspieleinsätzen zurück. Letzterer feierte beim 0:1 Sloweniens gegen Katar an der Seite der Bundesliga-Spieler Kevin Kampl, Dominic Maroh und Tim Matavz sein Debüt in der slowenischen Nationalelf.
„Das hat er sich durch seine guten Leistungen bei uns verdient“, lobt Lieberknecht seinen Schützling.
Weniger Glück hatte derweil Salim Khelifi. Durch einen Buchungsfehler des Schweizer Verbandes kehrte der U21-Nationalspieler erst Freitag vom Länderspiel gegen Italien in Lugano zurück, was ihn im Hinblick auf einen Kaderplatz bei den Blau-Gelben ins Hintertreffen geraten lassen könnte. Wohl nicht dabei sein wird Maximilian Sauer, der über muskuläre Probleme klagt: „Es sieht so aus, als ob es nicht reichen wird“, bedauert Lieberknecht.
Der Eintracht-Coach muss außerdem auf die Verletzten Marcel Correia, Seung-Woo Ryu, Dennis Kruppke und Torsten Oehrl verzichten.
Kessel zu Union Berlin
Nur einen Tag nachdem Benjamin Kessel nach fünf Jahren seinen Abschied aus Braunschweig verkündet hatte, meldete Eintrachts Ligakonkurrent Union Berlin die Verpflichtung des 27-jährigen.
„Ich war und bin immer noch enttäuscht, dass es uns nicht gelungen ist ihn hier bei unszu halten. erklärt Torsten Lieberknecht, der laut eigener Aussage „alles, auch emotional, versucht hat“ Kessel von einem Verbleib an der Hamburger Straße zu überzeugen. „Das sind solche Jungs die man irgendwann entdeckt hat, die zu Erstligaeinsätzen gekommen sind und zu festen Zweitligagrößen geworden sind. Es tut weh wenn man so einen Jungen verliert, aber das gehört zum Fußballerlebendazu“, so der Eintracht-Coach über den 2010 zu den Blau-Gelben gewechselten Defensivmann.
Kessel selbst äußerte sich wie folgt über seinen Wechsel in die Hauptstadt:„Ich habe mit Eintracht Braunschweig sehr schöne Jahre erlebt und gemeinsam haben wir enorm viel erreicht. Dafür bin ich dem Verein sehr dankbar und ich werde bis zum letzten Spiel alles geben, um die Saison so erfolgreich wie möglich abzuschließen“, so Kessel der „eine neue Herausforderung gesucht und bei Union Berlin auch gefunden hat.“
Mit Union Trainer Norbert Düwel war Kessel beim letzten Aufeinandertreffen gegen Union kurz vor Weihnachten während einer Spielunterbrechung verbal aneinandergeraten was ihm beim Berliner Coach aber eher Plusppunkte eingebracht zu haben scheint: “
„Er hat seine Qualitäten in den vergangenen Jahren in den beiden obersten Ligen unter Beweis gestellt und strahlt zudem auch Torgefahr aus. Ich bin überzeugt davon, dass er auch als Typ eine Bereicherung für uns sein wird“, so Düwel auf der Vereinshomepage.

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