„Die bunte Mischung macht’s “

Marion Ley lebt und liebt Mode – ihre Boutique Fifty Fifty besteht seit sieben Jahren

Marion Ley mit Mops Moni, die quasi das Maskottchen von Fifty Fifty ist und von Frauchen und auch von den Kundinnen innig geliebt wird. Foto: Stefanie Druschke

Innenstadt. „Ich wünsche mir manchmal, die Braunschweigerinnen wären mode-mutiger“, sagt Marion Ley. Sie hat es oft genug erlebt: „Da steht dann eine Kundin in meinem Laden, mit einem ausgefallenen oder besonderen Teil, das ihr gut gefällt und ihr ausgezeichnet steht und dann kommt der Satz ‘Ach, das traue ich mich doch nicht!’ Das ist dann so schade“, findet Ley.

Verständlich, denn die Inhaberin der Mode-Boutique „Fifty Fifty“ liebt und lebt das Thema Mode. Seit sieben Jahren stellt sie ihr gutes Händchen dafür in ihrem kleinen Geschäft im Handelsweg unter Beweis. Das Besondere an Fifty Fifty ist das Konzept: Hier finden die Kundinnen Neuware, Outletware und Second-Hand-Mode – alles handverlesen und aufeinander abgestimmt.

„Die bunte Mischung macht’s. Was man bei mir sieht, findet man nicht noch einmal in Braunschweig. Das ist alles andere als Mainstream“, versichert Ley und betont, bei ihr gebe es Mode für jede Altersklasse von 14 bis 80, für jeden Geldbeutel und von XS bis XL. „Das ist nicht nur Designer-Ware. Von H&M bis Prada ist da alles dabei. Ich suche danach aus, was ich persönlich schön finde, wähle Sachen, die ich selbst auch tragen würde“.

Der Erfolg gibt ihr Recht: Viele treue Stammkundinnen schätzen die Auswahl und das Angebot von Fifty Fifty.
Das Sortiment besteht etwa zur Hälfte aus Second Hand-Ware, 30 Prozent sind stark reduzierte Einzelstücke aus Vertreter-Kollektionen, der Rest Neuware verschiedener Labels. „Ich habe einige dänische Marken, die sehr schön sind, zum Beispiel MbyM und auch junge Mode wie Mazine oder ZOE KARSSEN und Cream“, so Marion Ley. Accessoires wie Taschen, Schuhe, Gürtel und Tücher ergänzen die modische Auswahl.

Für die Beratung und die Gespräche mit ihren Kundinnen nimmt sich Ley viel Zeit. „Ich bin da sehr ehrlich und sage auch, wenn jemandem etwas gar nicht steht“. Dass sie ihren Laden mit Herzblut und ganz viel Enthusiasmus führt, merkt man der Inhaberin an. Sie würde sich wünschen, sagt sie, dass mehr Menschen, sich abseits der großen Ketten und Filialisten einmal für die kleinen Geschäfte interessieren und deren Angebot entdecken: „Die kleinen, besonderen Geschäfte sterben leider langsam aus“, bedauert sie.

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