20. Februar 2018
Tipps

Die Kleinsten im Fokus: Haus der Familie startet ins Frühjahr

Bei den rund 450 Kurse stehen Eltern und Kinder im Mittelpunkt.

Sind für das Programm im Haus der Familie verantwortlich (v.l.): Beate Hamilton-Kohn (Dialogwerk), Brigitta Feulner, Eva Büthe und die neue Leiterin Kerstin Hartmann-Moos. Foto: Wiefel

Von Birgit Wiefel, 21.02.2018.

Braunschweig. Von Bewegung bis Sprache, von Kochen bis Yoga: Mit 450 Kursangeboten im Gepäck ist das Haus der Familie in das Frühjahr- und Sommerhalbjahr gestartet und will besonders jungen Eltern unter die Arme greifen.

„Das Familienleben hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, genauso wie die Erziehungsgrundsätze. Diese Entwicklung spiegelt sich in unseren Angeboten wider, die sich an Väter, Mütter und Alleinerziehende genauso richten wie an Großeltern und Singles“, betont Kerstin Hartmann-Moos. Die 49-jährige Diplom-Pädagogin und Diplom-Kauffrau ist die neue Leiterin des Hauses der Familie. Mit ihrem „Amtsantritt“ wurden die beiden Bereiche Familienbildung und Sprachbildung unter der Regie des Dialogwerks noch einmal enger verzahnt.

Kostenlose Beratung

Im Fokus stehen dabei klassischerweise die Jüngsten. Für Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren gibt es eine kostenlose Beratung, die helfen soll, die Signale des Babys besser zu verstehen und entsprechend darauf zu reagieren. Das Angebot findet in Kooperation mit der Stadt statt. Darüber hinaus gibt es Spiel- und Bewegungskurse, sogenannte Delfi-Kurse, direkt in den Stadtteilen, so im Mütterzentrum in der Hugo-Luther-Straße, im Familienzentrum Ilmweg und im Familienzentrum Spatz im Spatzenstieg. Immer geht es darum, Klippen, die vielleicht im Alltag entstehen und zum Problem werden können, möglichst frühzeitig zu umschiffen: vom Durchsetzen von Regeln bis hin zur Aufklärung. Vom Umgang mit Schreikindern bis hin zur Frage: Welche Krippe, welche Kita ist die richtige?

Neues Angebot: „Quik“

Apropos Kita: Erstmals bietet das Haus der Familie eine Qualifizierung für Quereinsteiger an. Das Programm mit dem Namen „Quik“ ist für alle gedacht, die sich bereits in einer Kita engagieren, aber über keine pädagogische Ausbildung verfügen. Das vom Land Niedersachsen geförderte Angebot läuft zunächst über zwei Jahre und soll langfristig die regulären Teams verstärken, die Qualität verbessern und Kinder, die nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen, unterstützen. „Sprache ist wichtig“, betont Beate Hamilton-Kohn, Leiterin des Dialogwerks. Dieses bildet deshalb seit 2011 Kita-Mitarbeiter in der Sprachförderung weiter. Ausführliche Informationen zum Programm unter www.hdf-braunschweig.de .

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