Die Kunst ist sein Lebenselixier

Ausstellung bis zum 22. Juni: Otmar Alts farbenfrohe Welt in der Galerie Jaeschke

Otmar Alt erfüllte Gästewünsche. Foto: Galerie Jaeschke

Innenstadt. Der Roséwein stand bereit, frische Blumen schmückten den Tisch und die vielen Gäste in der Galerie Jaeschke warteten gespannt auf den Künstler Otmar Alt. Ihm widmet die Galerie bis zum 22. Juni eine Ausstellung.

Viele kennen den in Wernigerode geborenen Künstler seit Jahren und sammeln seine Bilder bereits seit den Achtzigern – es war, als warte man auf einen alten Freund. Dann kam er endlich. Sichtlich müde von der Reise, aber hellwach, als es darum ging, Fragen über seine Kunst und Kunst im Allgemeinen zu beantworten. Da waren wieder Kraft und Energie, die auch seine Bilder auszeichnen. Mit fester Stimme sprach er vom Malen als soziales Ereignis, von dem Austausch mit den Menschen, die sich seine Kunst anschauen oder diese sammeln, dem ungebrochenen Spaß an der Kreativität, seinen Prägungen und seinen Vorbildern.

Zwischen seinen farbenfrohen, puzzleartigen Bildern sitzend erfüllte er geduldig jeden Wunsch der Gäste und Käufer und genoss das Interesse an seinen Bildern merklich. Er plauderte über seine Ideen und Inspirationen. Viele Menschen, Künstler und Stile beeinflussten ihn im Laufe seines Lebens. Hier und da möchte man Ähnlichkeiten mit Künstlern der klassischen Moderne sehen: Joan Miro, Henry Matisse oder auch Paul Klee … Ein Vergleich hinsichtlich der Expressivität der Farben oder der Art und Weise, wie er neuartige Phantasiegestalten aus einer Mischung aus organischen Formen und angedeuteter Figürlichkeit entstehen lässt. Doch letztlich, so schienen sich die Gäste der Vernissage an diesem Abend einig, bleibt er ein Künstler mit unverwechselbarer Sprache.

^