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Die Lions setzen ihre Siegesserie fort

American Football: 34:9 gegen Berlin

Christopher McClendon brachte mit einem kurzen Lauf die ersten Punkte auf die Anzeigetafel. Foto: Fabian Uebe/oh

Braunschweig. Nahtlos haben die New Yorker Lions nach der Sommerpause ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Vor mehr als 3100 Zuschauern im Eintracht-Stadion besiegten sie am Sonntag die Berlin Rebels mit 34:9 (0:0; 13:3; 14:6; 7:0) .

Den achten Sieg im achten Spiel prägte Lions-Spielmacher Brandon Connette mit vier Touchdown-Pässen und 14 von 16 erfolgreich geworfenen Bällen. Eine ganz starke Quote. In der Gluthitze des weiten Runds erwischten die Gäste aus der Hauptstadt den besseren Start und bestimmten das Spielgeschehen im ersten Viertel. „Wir sind mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gegangen, haben uns selbst aber das Leben schwer gemacht“, befand Berlins Cheftrainer Kim Kuci.

Oder je nach Sichtweise: Die Lions-Defense hat den Rebels das Leben schwer gemacht. Der Angriff der Hausherren kam zunächst nicht zum Zuge. Ein kurzer Lauf von Christopher McClendon zum 7:0 und ein kurzer Pass von Connette auf Niklas Römer zum 13:0, (der Extrapunktversuch schlug fehl) brachten die Braunschweiger erst im zweiten Viertel in Front. Die Gäste konnten nur durch ein Fieldgoal aus 25 Yards verkürzen.

Diesen Halbzeitstand baute Connette mit präzisen Pässen nach der Pause weiter aus. Das zwischenzeitliche 9:27 der Rebels kam gegen Ende des dritten Viertels bereits zu spät.

„Wir haben einfach nicht unsere beste Leistung abgerufen und die Lions haben davon profitiert“, bilanzierte Rebels-Spielmacher Kurt Palandech. „Es war ein sehr physisches Spiel“, erklärte Lions-Passempfänger Christian Bollmann. „Ein harter Kampf, ich bin zufrieden mit dem Sieg“, sagte auch Lions-Cheftrainer Troy Tomlin. Aber wie immer gebe es etwas zu verbessern. Damit meinte er insbesondere zu viele regelwidrige Aktionen seiner Spieler.

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