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Die Lions treten heute bei den Potsdam Royals an

Braunschweigs Bundesliga-Footballer laufen mit zwei Neuzugängen zum Rückspiel beim frisch gebackenen Eurobowl-Sieger auf

Spielt mit den Lions bei den Potsdam Royals: Christian Bollmann. Foto: Rolf Daus/oh

Braunschweig. Nach der spielfreien Woche geht für die New Yorker Lions heute zum Rückspiel zu den Potsdam Royals (16.30 Uhr).

Nach der 14:35-Niederlage im Hinspiel vor drei Wochen traten die Royals zwischenzeitlich auf dem internationalen Parkett auf, während sich die Braunschweiger zu einem Sieg in Dresden mühten.

Im Eurobowl-Finale besiegten die Potsdamer die Amsterdam Crusaders mit 62:12 und tankten mächtig Selbstvertrauen für das Duell mit den Lions. Die größere Herausforderung stecke in der Bundesliga, betonten die Potsdamer nach dem Final-Erfolg gegen bemitleidenswert unterlegene Crusaders.

Nachdem das ambitionierte Big6-Projekt, eine internationale Liga mit den besten sechs europäischen Teams, sang- und klanglos eingestampft wurde, blieb letztlich den Verantwortlichen nur das Klinkenputzen. Die Royals, als Tabellenfünfter der vergangenen Saison, und die Crusaders, in der heimischen Liga chronisch unterfordert – sie führen die Tabelle derzeit ungeschlagen mit einer Punktedifferenz von +374 an – international aber chancenlos, erklärten sich zur Teilnahme bereit. Und damit standen beide Teams im Finale. Dort setzte sich der kommende Lions-Gegner überdeutlich durch. Warnung für die Braunschweiger ist das allemal.

Im Hinspiel schon erwiesen sich die Potsdamer als unangenehmer Gegner. Noch zu Beginn des letzten Spielabschnitts stand es 14:14, letztlich brachte der längere Atem und eine Leistungssteigerung schließlich die Lions auf die Siegerstraße. Auf beiden Seiten dominierte die Abwehr über weite Strecken.

Die Lions-Abwehr wird heute wieder besonders gefordert sein, ihre exzellente Laufverteidigung weiter unter Beweis zu stellen. Royals-Runningback Gennadiy Adams zählt zu den besten der Liga. Im Hinspiel limitierten die Lions seinen Einfluss aber auf 50 Yards Raumgewinn.

Hier liegt auch im Rückspiel der defensive Grundstein für einen Erfolg. Wenn sich der Lauf der Gastgeber nicht etablieren kann, können die Braunschweiger Druck auf Royals-Spielmacher Paul Zimmermann aufbauen und die Offensive der Potsdamer stoppen.

Das wiederum gibt dem eignen Angriff die Ruhe, um ins Spiel zu finden. Hier ist nach wie vor noch Luft nach oben, zumal die Neuzugänge der vergangenen Woche ihren Platz finden müssen. Wide Receiver Micky Kyei geht in sein zweiten Spiel für die Lions, der Franzose Méril Zero steht vor seinem Debut.

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