Die Löwenstadt auf dem Weg zur „Smart City“

Verwaltung schlägt vor, sich um Fördermittel aus dem „Modellprojekt Smart Cities“ zu bewerben

Dass sich Braunschweig zu einer Smart City entwickeln soll, beschloss der Rat der Stadt bereits im Juli 2015. Foto (Archiv): Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Braunschweig (ml). Braunschweig will eine von Deutschlands Smart-City-Modellstädten werden. Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, dass sich die Stadt um Fördermittel aus dem „Modellprojekt Smart Cities“ des Bundesinnenministeriums bewirbt. Insgesamt könnten auf sieben Jahre verteilt bis zu circa 11,4 Millionen Euro Fördermittel nach Braunschweig fließen.

Dass sich Braunschweig zu einer Smart City entwickeln soll, beschloss der Rat der Stadt bereits am im Juli 2015. Auch im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ist das als Ziel formuliert. Im Dezember 2018 beauftragte die Stadt die Partnerschaft Deutschland GmbH (PD) mit der Erstellung eines Konzepts, das den Handlungsrahmen für die nächsten Jahre abstecken soll. Die Förderinitiative des Bundes soll den Smart-City-Entwicklungsprozess erheblich beschleunigen. „Smart-City-Projekte könnten schneller umgesetzt werden, wir würden sicher auch vom vorgesehenen Austausch mit den anderen Pilotstädten profitieren“, erklärt Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.

Der Begriff Smart City beschränkt sich übrigens nicht auf Projekte der Digitalisierung. Mögliche Handlungsfelder sind E-Government, Infrastruktur, Soziales, Umwelt, Industrie und Wirtschaft 4.0, Digitale Bildung sowie Kommunikation und Bürgerdialog.

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