„Die Räume geschickt nutzen“

Drittliga-Fußball: Eintracht empfängt Großaspach – Steffen Nkansahs Sperre abgelaufen

Hat seine Sperre abgesessen: Eintracht Braunschweigs Steffen Nkansah. Foto: Hübner/imago

Braunschweig. Im Drittliga-Duell am Samstag zwischen Eintracht und der SG Sonnenhof Großaspach (Anstoß 14 Uhr) sind beide Teams dringend auf Zählbares angewiesen. Vor allem Eintracht ist im „Sechs-Punkte-Spiel“ gefordert, da nur ein Sieg das Verlassen der Abstiegszone garantiert. Im günstigsten Fall könnten die Blau-Gelben vor Ostern sogar auf Platz 14 vorrücken.

„Es wäre vielleicht mehr drin gewesen, weil wir über weite Strecken in der zweiten Halbzeit gut gespielt haben“, blickt André Schubert auf das verlorene Duell mit Spitzenreiter Osnabrück zurück, das die Erfolgsserie von acht Spielen ohne Niederlage beendete und seine Mannschaft vorübergehend wieder unter den Strich rutschen ließ.

Dies rückgängig zu machen, soll heute gegen die Aspacher gelingen, die bei einem Eintracht-Erfolg zwei Zähler hinter den Löwen stehen würden. Dem Eintracht-Trainer ist jedoch auch klar, dass dies kein leichtes Unterfangen wird: „Wichtig ist, dass du keine Fehler machst, vor allem im Spielaufbau. Defensiv ist Großaspach sehr gut organisiert und bietet wenig Räume. Die, die sich bieten, muss man sehr geschickt nutzen und im Strafraum wachsam sein, um torgefährlich zu werden.“

In der Tat zeigte sich die Hintermannschaft der Gäste bislang trotz aller Abstiegssorgen extrem sattelfest und dürfte im Stadion wohl das 17. Remis der laufenden Saison anpeilen. Beim 1:1 im Hinspiel hatte es beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams überhaupt keinen Sieger gegeben. Den Führungstreffer von Aspachs Philipp Hercher hatte Philipp Hofmann eine Viertelstunde vor Abpfiff egalisiert.

Sollte es den Löwen diesmal gelingen als Sieger vom Platz zu gehen, stünden sie wieder über dem Strich, was für Schubert jedoch keine gesteigerte Bedeutung hätte. „Alle Mannschaften sind eng beisammen. Wo du vor drei Wochen gestanden hast und wo du in ein oder zwei Wochen stehst sind alles Zwischenstände“, so der 47-Jährige, der mit unverändert klarem Fokus in die noch ausstehenden sechs Partien geht: „Wichtig ist, sich auf die Spiele zu konzentrieren und am Ende genug Punkte zu haben.“

Verzichten müssen die Löwen auf Kapitän Stephan Fürstner, der sich in Osnabrück die fünfte Gelbe Karte einhandelte. Felix Burmeister hat seine Leistenbeschwerden überwunden, weist aber noch Trainingsrückstand auf. Der Einsatz von Benjamin Kessel, der über Achillessehnenbeschwerden klagt, ist ebenfalls nicht sicher. Wieder mitwirken kann Steffen Nkansah, dessen zweiwöchige Sperre nach seiner Roten Karte abgelaufen ist.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Nkansah, Becker, Kessel – Nehrig, Rütten (Menz), Pfitzner – Putaro (Janzer), Hofmann, Bär (Feigenspan).

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