Die Risiko-Kreuzung wird entschärft

Großer Umbau des Bahnübergangs Steinriedendamm – Stadt beteiligt sich mit 600 000 Euro.

Blick aus dem Steinriedendamm über die Bahnschiene auf die Forststraße: Das Rechtsabbiegen von der Forststraße in den Steinriedendamm wird künftig erleichtert. Daneben werden rechts von diesem Bildausschnitt eine neue Querung von Bahnschiene und Forststraße für Radfahrer und Fußgänger geschaffen (analog zu dem Übergang links oben) und die Anbindung der Kehrbeeke, einer Straße in ein Wohngebiet parallel zu Forststraße und Gleis, verbessert. Foto: Ammerpohl

Von Andreas Konrad, 09.09.2015.

Braunschweig. Immer wieder hat es am Steinriedendamm gekracht, immer wieder gab es auch Unfallopfer zu beklagen. So wurde der Bahnübergang im Norden der Stadt zum Synonym für gefahrenträchtige Wegekreuzungen. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Bahn, die Stadt und der Bund investieren noch einmal zwei Millionen Euro, um den Bahnübergang sicherer zu machen.

Bereits seit Ende 2011 wurden in zwei Baustufen der Fuß- und Radweg ausgebaut, neue Schrankenanlagen installiert sowie der Bahnübergangsbelag erneuert. In der dritten und letzten Stufe erfolgt nun der Ausbau der Straßeneinmündungen an der Kehrbeeke, der Forststraße und dem Steinriedendamm. Außerdem entsteht ein weiterer Fuß- und Radweg östlich des Steinriedendamms. „Durch den Ausbau der Einmündungen erreichen wir eine deutlich flüssigere Abwicklung des Verkehrs im gesamten Kreuzungsbereich“, sagt Projektleiter Friedemann Schüttlöffel. Ein großes Problem bisher: Vor allem in den Steinriedendamm einbiegende Lkw blockierten bei Stau oder Rotlicht große Teile des Kreuzungs- und Gleisbereiches. Nach dem Umbau werden 42 Lichtzeichen, drei Schranken für die Straße sowie vier Schranken für Fußgänger und Radfahrer – alle technisch aufeinander abgestimmt – den Bereich sichern.
Die Bauarbeiten dauern bis November an, bis dahin ist mit Behinderungen zu rechnen.

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