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Die Serie soll auch gegen Alba halten

Basketball-Bundesliga: Heimstarke Löwen empfangen heute (18 Uhr, VW-Halle) die Spitzenmannschaft aus Berlin

Bei der zweiten Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte nach Göttingen konnte Löwen-Center Scott Eatherton (18 Punkte, 6/6 Feldwürfe, 7 Rebounds) den zweiten Sieg feiern. Foto: Pförtner/imago

Braunschweig. Die Löwen sind weiterhin nicht zu stoppen: Nach ihrem 80:76 (46:42)-Auswärtssieg in Göttingen steht der Basketball-Bundesligist noch immer auf Tabellenplatz acht. Am heutigen Samstag um 18 Uhr steht den Braunschweigern aber ein echter Härtetest bevor, wenn der Tabellendritte Alba Berlin die VW-Halle besucht.

Im ersten Spiel des Jahres entschieden erst die Schlusssekunden über Sieg oder Niederlage. Löwen-Guard Tommy Klepeisz, der schon im Heimspiel am 2. Weihnachtstag gegen Ulm mit Heldentaten in der Schlussphase geglänzt hatte, war auch in Göttingen wieder zur Stelle, als es darauf ankam. Rund 20 Sekunden vor Schluss ließ Braunschweigs Kapitän sein Gegenüber, keinen Geringeren als Michael Stockton, einfach stehen und traf per Korbleger zum wichtigen 78:76. Und auch bei den wenig später folgenden Freiwürfen zum 80:76-Endstand blieb Klepeisz, der über die Saison gesehen beste Löwe von der Foullinie (88,9 Prozent), cool. „Das war ein richtiger Derby-Kampf, wie man sich das vorstellt“, beschrieb der Österreicher die Partie im Anschluss. „Viele physische Szenen, viel Körperkontakt, ein paar Ellenbogen – aber alles sauber und fair.“

Als beste Löwen-Scorer glänzten in Südniedersachsen erneut Center Scott Eatherton (18) und Shooting Guard DeAndre Lansdowne. Neben Klepeisz punktete auch Flügelspieler BJ Blake zweistellig (jeweils 10).

Nach einem Saisonstart mit fünf Pleiten in Folge haben die Löwen seitdem acht von neun Liga-Begegnungen gewonnen. In eigener Halle haben die Braunschweiger gar seit Mitte Oktober und damit seit fünf Partien nicht mehr verloren. Zuletzt gelang am Tag vor Silvester ein dominanter 90:66-Heimsieg gegen Jena – in einer mit 3603 Zuschauern ausverkauften Volkswagenhalle. „Wir wollen zu Hause eine echte Macht sein“, betont Frank Menz immer wieder. Und der Löwen-Trainer darf sich heute gegen Berlin auf noch mehr Zuschauer freuen. Die Südkurve der VW-Halle, sonst beim Basketball zugehängt, wird für das Alba-Spiel geöffnet. Etwa 4000 Tickets waren am Donnerstag schon verkauft, rund 5000 Zuschauer würden erneut „ausverkauft“ bedeuten.

Gegen die Berliner werden die Löwen ganz unbeschwert aufspielen können, haben sie als klarer Außenseiter doch eigentlich nichts zu verlieren. Der Vizemeister von der Spree hat erst zwei seiner zwölf Liga-Partien verloren (in Vechta und in München) und ist unter Trainer-Legende Aito Reneses erneut der ärgste Konkurrent von Spitzenreiter und Titelverteidiger FC Bayern München.

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