16. April 2022
Sport

Die Ultras wollen Eintracht im Endspurt unterstützen

NB-Sport kompakt

Braunschweig, 02.04.2022, Fußball, Saison 21/22, 3. Liga, 32. Spieltag, Eintracht Braunschweig vs TSV Havelse, Bild zeigt: Die Mannschaft der Eintracht bedankt sich nach dem Spiel bei den Fans in der Südkurve Foto: regios24/Sebastian Priebe

Eintracht Braunschweig – Würzburger Kickers Sa., 16.04., 14 Uhr Eintracht-Stadion
Bei der Eintracht hofft man darauf, dass mit der Rückkehr der Ultra-Szene am Samstag ins Stadion auch die Stimmung zurückkehrt. Einen Vorgeschmack darauf durfte man bereits am letzten Samstag in Wiesbaden erleben, wo die Fans das Team 90 Minuten lang unterstützten. Zunächst soll die vor Corona beschlossene Testphase starten, in der die Ultras von Block 7 aus zentral in der Südkurve die Stimmung entfachen. „Uns ist bewusst, dass es in Block 7 viele Fans gibt, die, teilweise mit anderen zusammen, seit Jahren ihren festen Platz innerhalb des Blocks einnehmen,“ betont Wolfram Benz, kaufmännischer Geschäftsführer der Eintracht. „Wir haben vor zwei Jahren durch die Einbeziehung aller Beteiligten in den Diskussionsprozess und die große Informationsveranstaltung mit der Vereinbarung einer Testphase ein Ergebnis erzielt, dass geeignet ist, eine Veränderung auszuprobieren. Vor dem Hintergrund der Rückkehr der Ultras und dem Saisonendspurt im Kampf um die vorderen Plätze ist jetzt ein passender Zeitpunkt, die ergebnisoffene Testphase umzusetzen.“
Sportlich hat Zweitliga-Absteiger Würzburg, der 2020 von Eintracht Trainer Michael Schiele in diese geführt worden war, jetzt sogar den Abstieg aus der 3. Liga vor Augen, so dass alles andere als ein Sieg der Eintracht eine Überraschung wäre. Kickers-Cheftrainer Ralf Santelli wurde vom DFB-Sportgericht nach seiner Roten Karte gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einem Innenraumverbot für das heutige Spiel belegt. Co-Trainer Philipp Eckart wird die Mannschaft in Braunschweig betreuen.

Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg Sa., 16.04., 15.30 Uhr Signal Iduna Park
Sichtlich erleichtert war VfL-Trainer Florian Kohfeldt nach dem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Bielefeld am letzten Samstag. „Es war ein wichtiger Schritt, aber für uns ist es definitiv noch nicht vorbei. Deswegen müssen wir weiter fokussiert bleiben und die nächsten Wochen so wie heute angehen“, rief er dennoch weiter den Abstiegskampf aus. Am Dienstag stiegen die Wölfe in die Vorbereitung auf die Partie beim BVB ein – mit Renato Steffen, der zuvor von Kohfeldt wegen seiner Trainingseinstellung suspendiert worden war. Gegner Borussia Dortmund lud seine Fans am Dienstag zu einem öffentlichen Training ein. „Es ist schön, dass man hier viele Kinder sieht, und ich glaube, wir haben ihnen eine Freude bereitet“, sagte Defensivspieler Emre Can im Anschluss.
Für die Wolfsburger Kicker wird der Gang nach Dortmund ein historisch schwerer. Der letzte Bundesliga-Sieg im Signal Iduna Park datiert vom 8. Dezember 2012.

Bayern München- VfL Wolfsburg So., 17.04., 12.30 Uhr Spielstätte Bayern Campus
Ob Wölfinnen-Torfrau Almuth Schult beim DFB Pokal-Halbfinale in München mitwirken kann, war unter der Woche noch nicht geklärt – sie brach ihre Länderspielreise mit Schulterproblemen ab. Fest steht aber, dass es das Topspiel der derzeit besten Frauenmannschaften in Deutschland werden wird. Die Münchnerinnen haben dabei sicher noch die deftige 6:0-Schlappe in Wolfsburg von Anfang April im Kopf und werden sich revanchieren wollen.
Gute Neuigkeiten gibt es im Hinblick auf das Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Titelverteidiger FC Barcelona am 30. April in der VW Arena: Der Verein teilte am Dienstag mit, dass bereits fast 10 000 Tickets (zum Preis von 5 Euro) verkauft worden sind. Der bisherige Besucher-Rekord für ein Frauenfußball-Spiel in Wolfsburg liegt bei 12 464. Für das Hinspiel am 22. April meldeten die Katalanen schon ein mit über 90 000 Fans ausverkauftes Stadion Camp Nou.

Basketball Löwen – Hamburg Towers Sa., 16.04., 18 Uhr Volkswagen Halle
„Crailsheim hat meiner Meinung nach in der ersten Halbzeit 5 gegen 0 gespielt“, bilanzierte Trainer Jesús Ramírez (Foto) stinksauer die Leistung der Löwen bei der 84:87-Heimniederlage gegen Crailsheim am Dienstag. Da sollte am Samstag gegen Play-off-Aspirant Hamburg Towers eine andere Leistung abgerufen werden, wollen die Löwen am Ende nicht doch noch in den Abstiegskampf verwickelt werden. Zumal die Braunschweiger danach viermal in Folge auswärts antreten müssen – darunter gleich am Mittwoch in Gießen, der einzigen Mannschaft, die den Löwen den Klassenerhalt noch streitig machen kann – ,bevor am 8. Mai das auch nicht einfache Saisonfinale gegen Alba Berlin in der Volkswagen Halle ansteht.

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