22. August 2021
Tipps

Digitale Chance für Frauen

Jetzt noch anmelden für das 20. IT-Sommerfestival an der VHS

Dietlinde Tartler (li.), Leiterin der Beratungs- und Koordinierungsstelle Frau und Beruf an der VHS Braunschweig, und Marion Lenz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Braunschweig, betrachten die Programme der letzten 20 Jahre. Foto: Stadt BS

Braunschweig (obi). Ab sofort läuft die Anmeldung für das IT-Sommerfestival. „Seit 20 Jahren erobern Braunschweiger Frauen in der letzten Woche der Sommerferien die Volkshochschule Heydenstraße.

„Wir haben Teilnehmerinnen, die sich diese Woche vormerken: Sie kommen immer wieder, weil sie sich über Neues im IT-Bereich informieren wollen und weil sie die Atmosphäre genießen. Wir hoffen, mit den diesjährigen Anmeldungen die Marke von 4700 zu knacken“, freut sich Dietlinde Tartler, Leiterin der Beratungs- und Koordinierungsstelle Frau und Beruf an der VHS, über den Erfolg dieser Veranstaltungswoche.

Die meisten der 30 Kurse aus den Bereichen IT und mehr werden wieder in Präsenz stattfinden. Wie jedes Jahr werden die Neuerungen in verschiedenen Programmen und Anwendungen in kompakter Form angeboten. Dabei spielen die mobilen Geräte eine immer größere Rolle. Aber auch neue Inhalte können gebucht werden: Affinity und seine Möglichkeiten, Microsoft Teams, Sichere Messenger, eine Fotoexkursion oder als Online-Angebote: Digitale Ahnenforschung und Hybridunterricht. Angesprochen werden gezielt auch Seniorinnen, denen digitale Möglichkeiten für den Alltag aufgezeigt werden. Als kostenfreies Angebot gibt es einen Bewerbungsmappen-Check für Frauen, die auf Arbeitssuche sind.

Das Besondere an diesen Kursen sind das entspannte Lernklima in kleinen Frauengruppen und der Austausch in den Pausen, bei kostenlosem Kaffeeservice oder mit Leckerem aus der Cafeteria. Die vorwiegend vier- bis fünfstündigen Einheiten finden am Vor- oder Nachmittag statt. Anmeldungen sind auch während der Festivalwoche noch möglich.

Nach Marion Lenz, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Braunschweig, „braucht der digitale Wandel Rahmenbedingungen und Gestaltungswillen, sonst wird einfach nur der Status Quo abgebildet. Dafür benötigen wir einen geschlechtergerechten Zugang, eine geschlechtergerechte Nutzung und Gestaltung: Also beispielsweise aktuelle Hard- und Software, Weiterbildung, flexible Arbeitszeiten und –orte sowie vielfältige und geschlechtergerechte Gruppen zur Programmierung von lernenden Algorithmen.“

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