15. Mai 2022
Buntes

Dino und Leo zu Besuch

Malteser in besonderem Hilfseinsatz – Mit plüschiger Fracht unterwegs

Frank Stautmeister hatte am Sonnabend besondere Fahrgäste an Bord. Erst kletterte der Dino in der Arminiusstraße aus dem Transporter und dann Eintracht-Maskottchen Leo. Die Freude bei Aufnahmeeinrichtungsleiterin Tatjana Viol (links) und den Kindern und Müttern war groß. Foto: Malteser Hilfsdienst

Siegfriedviertel. Frank Stautmeister von den Maltesern ist Überraschungen gewohnt, die Aufgaben des Malteser Hilfsdienstes sind so vielfältig, sodass eigentlich immer etwas Neues los ist. Trotzdem: Einen Dinosaurier hat er noch nie im Transporter gehabt und auch keinen Löwen. So war es am vergangenen Wochenende für alle Beteiligten eine Premiere, als Dino Marcel die von den Maltesern betriebene Aufnahmeeinrichtung für Familien aus der Ukraine in der Arminiusstraße besuchte.

Frank Stautmeister hatte am Sonnabend besondere Fahrgäste an Bord. Erst kletterte der Dino in der Arminiusstraße aus dem Transporter. Foto: Malteser Hilfsdienst

Doch bevor es soweit war, staunte auch Stautmeister, der den Dino im Kostüm abholen sollte. Am Treffpunkt stand nicht nur ein Maskottchen, dort hatten sich gleich zwei eingefunden! LEO, der Löwe von Eintracht, hatte sich spontan dazu gesellt. „Nun fuhren wir halt mit zwei großen Maskottchen zur Unterkunft“, berichtet Stautmeister. Dort war alles vorbereitet, die Kinder wussten allerdings nicht, was jetzt passieren würde. Als dann der Dino und der Leo die Halle betraten, war die Überraschung (und das Geschrei) groß. Alle Kinder drängten sich um die beiden Figuren, wollten sie anfassen und sich mit ihnen fotografieren lassen. „Überall sah man große Kinderaugen voller Freude. Auch die Mütter ließen sich anstecken“, freuten sich die Organisatoren. Und um es perfekt zu machen, gab es obendrein Süßigkeiten. Erst in der Halle und dann draußen waren die beiden Figuren stets von Kindern umringt, die gar nicht genug von Dino und Leo bekommen konnten. Selbst das Security-Team war ob der Freude der Kinder gerührt.

Nach ungefähr einer Stunde mussten sich die beiden Figuren verabschieden – unter dem Plüschpelz war den beiden Darstellern jetzt doch ziemlich warm geworden. Einrichtungsleiterin Tatjana hatte Wasser, Kaffee und eine kleine Stärkung vorbereitet. Man sah den beiden an, dass der „Job der Freude“ doch ganz schön schlaucht. Aber wie sagte dann der „Dino-Mann“: „Dieser Blick in die glücklichen Augen der Kinder war jede Anstrengung wert“! Dank kommt auch von den Maltesern für diesen „großartigen Einsatz“.

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