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Eatherton führt Braunschweig aus der Krise

Basketball-Bundesliga: Die Löwen beenden ihre Talfahrt mit einem 90:85-Auswärtssieg in Bonn

Kaum zu stoppen: Löwen-Center Scott Eatherton (r.) zieht gegen Bonns Alec Brown beherzt zum Korb. Foto: Schwarz/imago

Braunschweig. Totgesagte leben länger: Mit einem 90:85 (32:41)-Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten, den Baskets Bonn, haben die Löwen-Basketballer, die ihren eigenen Ansprüchen zuletzt hinterhergelaufen waren, ein Lebenszeichen gesendet. Auch wenn die Partie nicht immer schön anzusehen war – zumindest die zweite Halbzeit weckte die Hoffnung, dass die Löwen-Mannschaft den Willen und die Fähigkeiten hat, sich aus der Krise zu befreien.

„Wenn man über mehrere Wochen oder Monate nicht gewinnt, wird alles hinterfragt“, hatte Löwen-Geschäftsführer Sebastian Schmidt vor der Partie bei MagentaSport gesagt. Und meinte damit auch seinen Trainer Pete Strobl, für den es bei einer weiteren Niederlage, der neunten in zehn Pflichtspielen, wahrscheinlich eng geworden wäre.
Doch Strobl ergriff Maßnahmen, die Wirkung zeigten. Die wichtigste: In der deutlich besseren zweiten Halbzeit schnitt der Coach das Löwen-Spiel klar auf seinen Center Scott Eatherton zu, der in der Zone dominierte und mit 24 Zählern Topscorer wurde (9/11 aus dem Feld). Positiv stimmte auch, dass Forward Joe Lawson nach einigen schwachen Partien endlich wieder gefiel (12 Punkte). Stärkster Löwe nach Eatherton war aber Trevor Releford mit 20 Zählern.

„Wir haben als Team gekämpft, das hat in den vergangenen Wochen etwas gefehlt“, gestand ein erleichterter Karim Jallow (14 Punkte, 8 Rebounds). „Wir wussten, dass wir hier gewinnen müssen.“
Für die nun zehntplatzierten Löwen geht es erst am 26. Januar weiter. Dann besucht Bamberg die VW-Halle.

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