Ehrung für Klepeisz nach dem Finalturnier | Neue Braunschweiger
1. Juli 2020
Sport

Ehrung für Klepeisz nach dem Finalturnier

Basketball: Meister wird souverän Alba Berlin

Thomas Klepeisz im Dress der Ulmer. Foto: imago

Braunschweig. Nach insgesamt 866 (negativen) Corona-Tests und 5706 erzielten Punkten hat die Basketball-Bundesliga am Sonntag in München ihren Champion gekürt. Mit einem klaren 163:139-Erfolg nach zwei Begegnungen gegen die Riesen Ludwigsburg (88:65 und 75:74) durfte Alba Berlin seine neunte deutsche Meisterschaft feiern – die erste seit 2008.

Die vom 73-jährigen Spanier Aito Garcia Reneses trainierten Berliner hatten nicht nur im Finale, sondern auch zuvor in Gruppenphase und Playoffs den besten Basketball gezeigt und waren als einzige Mannschaft des Turniers ohne Niederlage geblieben. Insbesondere ihre Ausgeglichenheit machte den Hauptstadt-Klub stark: So punkteten etwa im Final-Hinspiel gleich sieben „Albatrosse“ zweistellig.

Zum wertvollsten Spieler (MVP) des Turniers wurde indes kein Berliner, sondern US-Guard Marcos Knight vom unterlegenen Finalgegner Ludwigsburg gekürt. Über eine besondere Ehrung durfte sich auch Tommy Klepeisz freuen. Der Österreicher, bis März Kapitän der Braunschweiger Löwen, ehe er mit einer Sondergenehmigung beim Finalturnier für Ulm antrat, wurde vom übertragenden TV-Sender Magentasport in die „Starting 5“ des Turniers gewählt – und das, obwohl Klepeisz (11,8 Punkte, 4,4 Assists) bei den Ulmern in acht Partien nicht ein Mal in der Startaufstellung gestanden hatte.

Neben dem nun vertragslosen (Ex-)Löwen schafften es auch Knight, Nick Weiler-Babb (auch Ludwigsburg), Rasid Mahalbasic (Oldenburg) und Luke Sikma (Berlin) ins Team des Turniers. Somit wurden drei US-Amerikaner und zwei Österreicher ausgezeichnet.

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