Eilantrag gegen Burggasse abgelehnt | Neue Braunschweiger
7. Februar 2021
Stadtplanung

Eilantrag gegen Burggasse abgelehnt

Nachbar kritisierte Baugenehmigung der Stadt

Burggasse mit Peek & Cloppenburg. Grafik: Development Partner Düsseldorf

Innenstadt (bw). Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig hat einen Eilantrag gegen den Umbau der Burgpassage abgelehnt. Für die geplante „Burggasse“ soll unter anderem der vorhandene Südeingang zur Straße Hutfiltern/Damm in der unter Denkmalschutz stehenden Fassade des Gebäudes erhöht werden. Seit 2020 liegt eine Baugenehmigung der Stadt für die Burggasse vor.

Der Antragsteller ist Eigentümer eines Grundstücks auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er hat zur Begründung seines beim Verwaltungsgericht gestellten Eilantrages eine Reihe von Einwänden erhoben. Unter anderem befürchtet er, der vergrößerte Eingangsbereich werde im Brandfall zu einem „Schlot-Effekt“ führen: Das Feuer werde möglicherweise mit erheblicher Wucht durch das Tor gedrückt und die auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Gebäude erfassen. Außerdem seien die gesetzlichen Grenzabstandsvorschriften nicht eingehalten. Auch der Eingriff in die denkmalgeschützte Fassade verletze ihn in seinen Nachbarrechten. Das Gericht lehnte den Antrag unter anderem mit Verweis auf ein Brandschutzgutachten ab. Der Antragsteller kann dagegen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen.

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