28. August 2021
Sport

„Ein absolutes Spitzenspiel“

Eintracht empfängt 1860 München – Auswärtsspiel in Freiburg verlegt

Fokussiert: Robin Krauße im Spiel gegen Zwickau. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Braunschweig. Nach dem klaren 3:0-Auswärtssieg beim SC Verl hat sich Eintracht in der Spitzengruppe der dritten Liga festgesetzt. Den Aufwärtstrend mit drei Siegen ohne Gegentor will die Mannschaft von Michael Schiele auch heute gegen den TSV 1860 München (Anstoß 14 Uhr) fortsetzen, bevor sie bereits am Dienstag Abend um 17.45 Uhr im NFV-Pokal gegen den VfB Oldenburg erneut gefordert ist.

„Liest man die Namen der beiden Verein und sieht deren Tradition, ist das unabhängig vom Tabellenstand ein absolutes Spitzenspiel“, freut sich Eintracht-Vizekapitän Robin Krauße auf das Löwenduell an der Hamburger Straße. Der 27-Jährige hofft, dass sich die jüngste Erfolgsserie auch gegen die „Sechziger“ fortsetzt, nachdem er mit zwei Vorlagen zu den ersten beiden Toren in Verl von Enrique Peña Zauner (47.) und Maurice Multhaup (65.) maßgeblichen Anteil am jüngsten Erfolg gehabt hatte.

„Eine schöne Sache, dass wir dort relativ deutlich und hochverdient gewinnen konnten. Nun müssen wir wieder darauf gefasst sein, an unsere Grenzen gehen zu müssen um das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Keine Mannschaft wird der anderen etwas schenken“, so der ehemalige Ingolstädter, der sich mit seinem Ex-Verein stets heiße Duelle mit den Blau-Weißen geliefert hat.
Seine Mannschaft sieht er nach dem jüngsten Zwischenspurt gewappnet für das Traditionsduell und zeigt sich „angetan“ von den Leistungen, die die Mannschaft im Anschluss an die bittere 0:4-Niederlage zum Heimauftakt gegen Viktoria Berlin gezeigt hat. „Vielleicht war das ein Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit, der uns gezeigt hat, dass es so wie wir dort aufgetreten sind in dieser Liga nicht geht“, so Krauße, der das Vorhandensein der fußballerischen „Basics“ wie Kampf- und Einsatzwillen betont, um in der dritten Liga zu bestehen. „Ohne diese Tugenden wird es in dieser Liga schwer“, so der gebürtige Thüringer, der die Blau-Gelben aber auch spielerisch in starker Form sieht: „Die fußballerische Qualität, die wir uns erarbeitet haben ist das I-Tüpfelchen, das dazukommt.“ Außerdem stimme es im Kader auch menschlich: „Wir können uns auch mal die Meinung sagen, ohne dass gleich jemand beleidigt ist und versuchen die Dinge gemeinsam wieder geradezurücken, das zeichnet uns aus.“

Für sich selbst sieht er den Wechsel zu den Löwen nach drei aufregenden Jahren als absolut richtigen Schritt an: „Die Art und Weise wie ich von der Mannschaft und dem Umfeld aufgenommen wurde, stimmt mich extrem positiv. Ich fühle mich hier pudelwohl und das sieht man glaube ich auch auf dem Platz.“
Nach dem Pokalspiel müssen sich die Eintracht-Fans kurzfristig auf ein spielfreies Wochenende einstellen, da die Partie bei der Zweitvertretung des SC Freiburg vom 5. auf den 22. September (Anstoß 19 Uhr) verlegt wurde. Grund ist eine von den Breisgauern satzungsgemäß beantragte Verlegung aufgrund von Länderspielabstellungen. „Die Verantwortlichen des SC Freiburg haben sich frühzeitig mit uns ausgetauscht und wir akzeptieren die Verlegung selbstverständlich“, erklärt Eintrachts Sportgeschäftsführer Peter Vollmann.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Schultz, Behrendt, Wiebe (Görlich) – Nikolaou, Krauße – Peña Zauner, Kobylanski (Y.Otto), Multhaup – Lauberbach

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