Ein echter Knaller: Die Jahres-Rückblick-Show | Neue Braunschweiger
30. Dezember 2019
Kulturelles

Ein echter Knaller: Die Jahres-Rückblick-Show

„Das war’s mit Stars 2019!“ – Jörg Knör mit seinem parodistischen Programm am Donnerstag, 2. Januar, in der Komödie am Altstadtmarkt

Jörg Knörr. Foto: Helge Landmann/Regios24

Innenstadt. Wenn Jörg Knör am Donnerstag, 2. Januar 2020, in der Komödie am Altstadtmarkt seinen komödiantischen Jahresrückblick präsentiert, dann können sich die Zuschauer auf einen ganz besonders witzigen Abend freuen. Der Titel der Show: „Das war‘s mit Stars 2019“ garantiert eine ganz besondere parodistische Jahres-Rück-Show.

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Braunschweig denken?
An die Stadthalle, in der ich oft auf Galas aufgetreten bin, an eine Kulisse, die mich fast erschlagen hat. Jetzt freue ich mich auf die Komödie am Altstadtmarkt.

Sie sind ein Entertainer. Doch können Sie es sich auch vorstellen, einmal in einem Ensemble zu spielen?
Ich bin viel lieber Solist, weil ich so ohne Rücksicht auf Mitspieler noch auf der Bühne spontan etwas ändern kann, weil ich doch viel aus dem Bauch mache. Immerhin ist das größte Vergnügen auch mit eigenen Ideen und Worten zu agieren. Also 100 Prozent Knör!

Sie „imitieren“ Inge Meysel, Udo Lindenberg, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Marcel Reich-Ranicki, Dieter Bohlen, Karl Dall, Karl Lagerfeld, Bruce Darnell, Alfred Biolek und seit neuestem auch Donald Trump, Greta und viele mehr. Haben Sie manchmal Probleme, alle auseinander zu halten?
Erst einmal – ich imitiere nicht! Ich parodiere… Die Parodie ist eine raffiniert, kreativ verarbeitete, genaue Beobachtung des Typischen einer Person in eine skurrile Szene gesetzt. Und wenn es schwer wäre die Personen auseinanderzuhalten, hätte ich alles falsch gemacht.

Wie wurde Ihr Talent entdeckt, so gekonnt Stimmen zu parodieren und auch die Rollen dazu so genial zu spielen?
Mein Talent ist es, das Komische im Alltag zu sehen und das Besondere in bekannten Personen, das zur gespielten „Knörikatur“ taugt.

Wann startete die Karriere?
Bestimmt war das mein erster TV-Auftritt 1975 in der Spielshow von Rudi Carrell. Alle wollten wissen, wie Rudi Carrell so ist, und da habe ich ihn – zu meinem eigenen Erstaunen – perfekt nachgemacht. Danach habe ich mich an anderen Promis versucht und Politikern der Zeit: Brandt, Strauß, Schmidt…und es funktionierte.

Welche Parodie ist Ihre Liebste?
Ich habe alle meine 70 „Kinder“ (Anm.: Promis, die Knör parodiert) gern, aber ich mag alle Gesangs-Stimmen besonders, und auch Helmut Schmidt, den ich im Himmel rauchend klug nörgeln lasse.

Was liegt demnächst beruflich an?
Ich bastele an einem eigenen musikalischen Album und hab ein paar TV-Format-Konzepte, für die ich noch den richtigen Sender begeistern werde.

Wenn Jörg Knör nicht auf der Bühne steht oder an seinen Programmen und Rollen arbeitet, was macht er dann?
Dann liebt er sein neues Zuhause in Hamburg, fährt Fahrrad um die Alster und bekocht fürsorglich gerne Gäste.

Gestatten Sie uns einen kleinen Blick in Ihr Privatleben. Jörg Knör isst gerne…?
Rotkohl á la Oma – extrem scharf – Saibling auf der Haut

Liebt zu Reisen nach…
Paris – Brügge – Sizilien

Mag es nicht, wenn…?
Man mich Imitator nennt – man Getränke fast nur noch in Plastik bekommt

Liebt es zu…?
Überraschen … zu beschenken … zu zeichnen: Auf Tellern und Stoffservietten.

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