Ein ganz starkes Projekt

S.T.A.R.K. steht für „Schüler sehen – Talente erkennen – Aktiv begleiten – Richtung weisen – Kontinuität herstellen“

Von Lotta von Rutenberg, 09.01.2018

Wolfsburg. Talentierte Kinder und Jugendliche fördern und unterstützen: Das steckt hinter dem Projekt „S.T.A.R.K.“. Das Unternehmer-Ehepaar Gerhard und Ulla Dehm engagiert sich seit mehreren Jahren bei der Begleitung von in ihren Augen förderungswürdigen Schülern, um ihnen einen bestmöglichen Schulabschluss und somit einen positiven Start ins Berufsleben zu ermöglichen.
„S.T.A.R.K.“ – das steht für: „Schüler sehen – Talente erkennen – Aktiv begleiten – Richtung weisen – Kontinuität herstellen“. Die Arbeit dieses Gemeinschaftsprojekts, das sich aus dem VfL Wolfsburg, der Antonius-Holling-Stiftung und der Margarete-Schnellecke-Stiftung zusammensetzt, bietet Schülern ab der 5. Klasse tägliches Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung, hilft bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Abschlussprüfungen und vermittelt Praktikums- und Ausbildungsplätze. „Auch Sportangebote sind ein Muss“, betont Gerhard Dehm, dem die Fitness und Gesundheit der Schützlinge besonders am Herzen liegt.
Derzeit erhalten 12 -14 Schüler der 5. bis 12. Klassen diese Zuwendung, die aus Spenden finanziert wird. Die Räume dafür hat die Christophoruskirche zur Verfügung gestellt. Unternehmer Gerhard Dehm hatte damals den Wunsch geäußert, sich ehrenamtlich und mit dem Sammeln von Spenden für die Starthilfe von jungen Menschen einsetzen zu wollen, deren schulische Leistungen ohne Hilfe von außen möglicherweise nicht genügend gefördert worden wären. In Sven Bartölke und Elmar Engisch hatte er Mitstreiter gefunden, die Idee zu realisieren. Seither wird beim jährlichen Neujahrsempfang im Fliesenfachgeschäft Dehm um eine Spende für „S.T.A.R.K.“ gebeten. Diesem Aufruf kommen die Gäste stets in hohem Maße nach. 2016 kamen zum Beispiel mehr als 10.000 Euro zusammen. Beim diesjährigen Empfang wird die allererste Schülerin aus dieser Fördermaßnahme dabei sein und von ihren Erfahrungen und ihrem Werdegang berichten.
„Man bekommt unheimlich viel von den jungen Menschen zurück“, lautet das Credo von Ulla Dehm, die es sich nicht nehmen lässt, mehrmals pro Woche bei den Schülern vorbeizuschauen und sich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen. „Wenn man sieht, dass man auch Einzelnen helfen kann, das macht den Einsatz zu etwas Persönlichem.“ Die geförderten Talente wissen diesen herzlichen Einsatz zu schätzen und geben ihren Dank auf besondere Weise zurück: Etwa bei eigenständig organisierten Weihnachtsfeiern mit selbst gebackenen Keksen, individuell verfassten Gedichten und kleinen Geschenken für die Sponsoren.

^