Ein „Gesicht“ für den Umweltschutz

Verwaltung sortiert sich neu – Oberbürgermeister möchte neues Dezernat schaffen

Oberbürgermeister Ulrich Markurth.   Foto: Stadt Braunschweig/Daniela Nielsen

Innenstadt. Oberbürgermeister Ulrich Markurth drückt aufs Tempo. Noch vor den Sommerferien will er die Weichen für eine Neustrukturierung der Stadtverwaltung gestellt haben. Wesentliche Neuerung: Braunschweig soll ein eigenes Umweltdezernat erhalten. Bislang sind die Bereiche Planung und Umwelt im Baudezernat angesiedelt.

„Im Umweltbereich wird viel gemacht, mehr als je zuvor“, sagte Markurth in einer Pressekonferenz am Freitag. Nach außen sei das jedoch nicht immer so wahrgenommen worden. Das neue Dezernat gibt diesem Bereich ein Gesicht.
Anlass für die Neustrukturierung sind zwei Personalien. Zum einen geht Personaldezernent Claus Ruppert in den Ruhestand, zum anderen endet die Amtszeit von Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. Ihn schlägt Markurth zur Wiederwahl vor.

Die Neuverteilung der Aufgaben soll den Baubereich entlasten und Luft schaffen für zukünftige Herausforderungen. Das Projekt Bahnstadt könnte schneller als gedacht an Fahrt aufnehmen, sagte Markurth. Er selbst ist wegen der Entwicklungen in der Nord/LB und damit der Landessparkasse ebenfalls stark gefordert und will deshalb den Vorsitz im Aufsichtsrat des Städtischen Klinikums an den Ersten Stadtrat Christian Geiger abgeben.
Neueinstellungen sind mit der Umstrukturierung erst einmal nicht verbunden.

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