4. Juli 2013
Aktiv

Ein großer Beitrag zur Baukultur

Viel Andrang beim Tag der Architektur in Wolfsburg

Tag der Architektur - Großer Andrang vor einem Einfamilienhaus in Heiligendorf.

Viel Andrang und zufriedene Gesichter beherrschten das Bild des Tages der Architektur in Wolfsburg. Bereits zum 19. Mal hatten die Architektenkammern bundesweiten am letzten Sonntag im Juni zu der beliebten Veranstaltung eingeladen.

Für rund 500 (zzgl. Autostadt?) Architekturinteressierte wurden rund um fünf Neubauten der vergangenen Jahre 20 Fachführungen angeboten.
Stadtbaurätin Monika Thomas hatte im Vorfeld die Bedeutung der Veranstaltung für die ganz alltäglichen Bauten herausgehoben, die weniger im Rampenlicht stehen, aber ebenso anspruchsvoll gestaltet sein sollten wie die Architektur-Ikonen.
Eindeutiger Favorit war ein kleines Einfamilienhaus in reizvoller Lage am Ortsrand von Heiligendorf. Architektin Katja Ahad hatte alle Hände voll zu tun, um die rund 350 Besucher in kleinen Gruppen durch das originelle zweigeschossige Haus am Hang zu führen. „Es ist ein besonderes Geschenk der Bauherren“, unterstreicht sie, “ dass sie ihre Räume für diese Veranstaltung öffnen. Das ist ein großer Beitrag zur Baukultur“. Dafür erntete sie viel Zustimmung bei den Anwesenden.
Viel Interesse und eine sehr positive Resonanz stellten auch die Vertreter der Braunschweiger Büros Dohle + Lohse Architekten sowie KSP Jürgen Engel Architekten fest, die die Sporthallen-Neubauten in Vorsfelde und an der Heinrich-Heine-Straße zeigten. Jeweils rund 60 Teilnehmer kamen zu den Gebäudeführungen, die von der großen Grundform bis zu den Details der Schalldämmung und Fassadenbefestigung einen weiten Bogen spannten.
Offenbar hatten die vielen Festlichkeiten zum Stadtjubiläum keine erkennbaren Auswirkungen auf die Veranstaltung. Auch Thomas Dreusicke vom Wolfsburger Architekturbüro Koller Heitmann Schütz, zeigt sich mit der Resonanz im Ratsgymnasium sehr zufrieden. Für den Erweiterungsbau hatten sich insbesondere viele Fachleute, auch Vertreter des Baumanagements anderer Städte und Gemeinden auf den Weg nach Wolfsburg gemacht.
„Ich habe viele sehr fundierte Gespräche geführt, aber auch einige ehemalige Schüler kennengelernt, die diese Schule vor 40 Jahren besuchten“, so Dreusicke.
Gut 100 Gäste nahmen das Angebot der Autostadt wahr und besichtigten in einer Architekturführung den neuen Porsche-Pavillon. Als eines der Leuchtturmprojekte stand der Bau mit seiner außergewöhnlichen Konstruktion besonders im Mittelpunkt der überregionalen Öffentlichkeitsarbeit. Niedersachsenweit wurde er auf allen Plakaten und Programmheften zum „Tag der Architektur“ gezeigt.

Quelle: Stadt Wolfsburg

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