• Home
  • > >
  • „Ein sehr strukturierter Gegner“

„Ein sehr strukturierter Gegner“

Drittliga-Fußball: Co-Trainer vertreten erkälteten Schubert – Becker zurück im Kader

Kopfballduell: Eintrachts Benjamin Kessel gegen Luca Marseiler (Unterhaching). imago/Hübner

Braunschweig. Vor dem Samstag-Heimspiel gegen Kickers Würzburg (Anstoß 14 Uhr) greift die Grippewelle auch bei Eintracht um sich. Neben einigen Spielern erwischte es auch Trainer André Schubert, der heute aber wieder auf der Trainerbank Platz nehmen will.

Fahren die Löwen drei Punkte ein, winkt erstmals seit seinem Amtsantritt das Verlassen der Abstiegszone. „Es erwartet uns ein sehr strukturierter Gegner, der eine sehr klare Idee mit dem Ball hat“, erklärt Christian Flüthmann, der seinen Chef auf der Spieltags-Pressekonferenz vertrat und bereits ab Mittwoch gemeinsam mit Markus Unger die Übungseinheiten geleitet hatte.

Auch gegen den Ball bescheinigte der 36-Jährige den Franken eine kompakte, zielgerichtete Handlungsweise: „Sie versuchen, den Gegner auf eine Seite zu lenken und dann mit situativem Angriffspressing zuzugreifen. Sie nutzten jeden Umschaltmoment und spielen vertikal. Das heißt für uns, schnell wieder in unsere Ordnung zu kommen und den Ball zu gewinnen.“

Trotz der guten Auswärtsbilanz (18 Punkte) will Flüthmann das Team von Michael Schiele aber nicht als „Auswärtsmannschaft“ charakterisieren: „Ich möchte nicht von Heim- oder Auswärtsteam sprechen. Ich denke, dass sie sehr konstant agieren, weil sie eine klare Spielidee haben und Kreativität im Offensivbereich besitzen, um jede Chance zu nutzen.“

Als Vorsichtsmaßnahme wurden unter der Woche wegen Erkältungssymptomen unter anderem Stephan Fürstner und Steffen Nkansah geschont, nachdem gegen Jena bereits Marc Pfitzner mit einem grippalen Infekt gefehlt hatte und Marcel Bär sowie Christoph Menz vorzeitig ausgewechselt ausgewechselt werden mussten. „Wir müssen abwarten, letztlich ist es bei den beiden aber eine reine Vorsichtsmaßnahme. Bevor sich die Jungs gegenseitig anstecken, arbeiten sie zu Hause lieber individuell“, erklärt Flüthmann die Maßnahme, rechnet aber damit, dass sowohl Fürstner als auch Nkansah heute wieder zur Verfügung stehen.

Ebenfalls wieder dabei ist Robin Becker, der in Thüringen gelbgesperrt gefehlt hatte, so dass im Defensivbereich unter Umständen ein Überangebot herrschen könnte, auch weil Neuzugang Niels Rütten nach seiner Premiere im Spiel gegen Unterhaching auch gegen Jena eine solide Partie ablieferte: „Robin wird im Kader sein. Für uns als Trainerteam ist es jede Woche schwierig zu entscheiden wer spielt, weil die Qualität im Kader so hoch ist.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Nkansah (Menz), Becker, Kessel – Nehrig, Pfitzner (Rütten), Fürstner – Bär, Hofmann, Feigenspan (Bulut).

^