22. Januar 2020
Menschen

2,6 Milliarden Euro Gewinn: Was für eine Erfolgsstory

Neujahrsempfang der Volkswagen Financial Services AG – 2018 ein operativer Gewinn von rund 2,6 Milliarden Euro

VWFS-Personalvorstand Christiane Hesse (von rechts), VWFS-Vorstandschef Lars Henner Santelmann, Michael Reinhart, Sprecher der Geschäftsführung der VW-Bank, VWFS-Finanzvorstand Frank Fiedler und Mario Daberkow, IT-Fachmann im VWFS-Vorstand. Foto: Stefan Lohmann/oh

Nordstadt. Bodenständig und weltoffen, regional verwurzelt und international aufgestellt – das will die Volkswagen Financial Services AG auch in diesem und den nächsten Jahren sein. Unter dem Motto „Appetit auf 2020“ lud das Top-Unternehmen zu seinem traditionellen Neujahrsempfang ein.

Passend dazu gab es an verschiedenen, liebevoll dekorierten Essensständen zahlreiche klassische Gerichte wie kleine Mett-Igel, Fischstäbchen, Hochzeitssuppe, Strammer Max, Spaghetti mit Grünkohl-Pesto, Königsberger Klopse und Kalter Hund– und das alles auf höchstem gastronomischen Niveau.

Doch bevor die rund 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Forschung, Kultur und Sport die „Leibspeisen“ aus ihrer Kindheit genießen (und sich eine „bunte Tüte“ vom Tante-Emma-Kiosk holen) konnten, gab es erst einmal das „Wort zum Sonntag“ von VWFS-Vorstandschef Lars Henner Santelmann.

Dieser beschrieb die aktuelle Erfolgsstory seines Unternehmens rund um die Ankerprodukte Autofinanzierung beziehungsweise -leasing. Das breite Produktspektrum umfasst mittlerweile alle wesentlichen Services für ein Kraftfahrzeug: Von KFZ-Versicherungen über Flottenmanagement bis hin zu digitalen Mobilitätsdiensten wie E-Laden oder die Abwicklung von Parkvorgängen per Smartphone.

Vor allem bei den Dienstleistungen rund um die Mobilität (z.B. Tanken, Laden, Parken) und im internationalen Gebrauchtwagengeschäft sieht Vorstandschef Lars Henner Santelmann noch Wachstumspotenzial. Die Welt wandelt sich rasant, das Geschäft mit den Kunden wird direkter und digitaler – Volkswagen Financial Services AG ist mit (weltweit rund 16 000 Mitarbeitern) dabei, sieht die Veränderung als große Chance.

Bis zum Jahr 2025 will man beispielsweise weiter Kosten senken (Sparziel: 1,3 Milliarden Euro jährlich) den Vertragsbestand von 20 Millionen auf 30 Millionen Verträge steigern. Ambitionierte Ziele: „Wir halten, was wir versprechen. Und wir haben einen klaren Plan“, betonte Santelmann.

Im Jahr 2018 verbuchte die VW-Finanztochter einen operativen Gewinn von rund 2,6 Milliarden Euro, fast so viel wie die großen Automarken des Konzerns. VWFS-Finanzvorstand Frank Fiedler freute sich über ein weiteres Rekordergebnis in 2019, dass „signifikant“ darüber liegen werde. Die regionale und globale Erfolgsstory geht unaufhaltsam weiter.

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