14. Dezember 2013
Menschen

Einsatz bis zur Leistungsgrenze

889 Feuerwehrleute und DLRG-Mitarbeiter wurden für ihre Arbeit beim Hochwasser geehrt.

Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann (2.v.l.) bedankte sich bei Stadtbrandmeister Wolfgang Schulz und seinen Kollegen für ihren Einsatz anlässlich des Hochwassers in diesem Frühsommer. Im Hintergrund Regierungsbrandmeister Jürgen Ehlers (l.). Foto: Thomas Ammerpohl

Von Birgit Leute, 15.12.2013.

Braunschweig. Tagelang sicherten sie Deiche, pumpten Keller leer und retteten Eingeschlossene aus ihren Häusern – das Hochwasser im Frühsommer dieses Jahres verlangte von den Feuerwehrleuten einiges ab. Jetzt erhielten sie die Hochwassermedaille des Landes Niedersachsen.

Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann bedankte sich anlässlich einer Feierstunde im Städtischen Museum persönlich bei den Einsatzkräften. „Sie alle haben tagelang in partnerschaftlichem Schulterschluss schwere Arbeit geleistet“, zollte er den Vertretern der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ein großes Lob. Bemerkenswert sei auch immer wieder die gute Zusammenarbeit zwischen professionellen und ehrenamtlichen Kräften. „Da gibt es keine Rivalität, jeder gliedert sich ein“, sagte Hoffmann.

Zwischen dem 26. Mai und den 4. Juni war die Feuerwehr Braunschweig insgesamt 344 Mal an Elbe, Aller und Oker im Einsatz. Bei 259 Einsätzen waren auch die Freiwilligen Feuerwehren dabei. Ohne den unermüdlichen Einsatz der Kräfte wäre auch die traditionelle Masch auf dem Schützenplatz ins sprichwörtliche Wasser gefallen.

„Bei diesem Hochwasser haben wir fast unsere Leistungsgrenze erreicht“, erzählte Wolfgang Schulz rückblickend. „Neben dem Katastropheneinsatz war ja auch der ganz normale Dienst zu bewältigen“, so der Stadtbrandmeister. Aus der Hand des Oberbürgermeister und des Regierungsbrandmeisters Jürgen Ehlers erhielten Schulz und 888 Kollegen im Anschluss die mehr als verdiente Auszeichnung.

Auch interessant