Eintracht erkämpft Punkt beim FCK

Fußball: Fejzic pariert Elfmeter nach Rüttens Platzverweis – Sonntag gegen Meppen

Hielt einen Elfmeter: Torwart Jasmin FejzIic. Foto: imago

Braunschweig. Auch im zweiten Spiel der englischen Woche blieben Eintrachts Drittliga-Fußballer beim 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern ungeschlagen. Allerdings mussten die Löwen auf dem Betzenberg ab der 21. Minute ohne Nils Rütten auskommen, der eine unberechtigte Rote Karte erhielt, die zudem einen Elfmeter nach sich zog, den Jasmin Fejzic jedoch bravourös entschärfen konnte.

Sonntag tritt die Elf von André Schubert um 14 Uhr vor heimischem Publikum gegen Meppen an und hofft, die Woche mit einem dreifachen Punktgewinn abzuschließen.

„Ich finde es dramatisch, dass ein Schiedsrichter so in ein Spiel eingreift“, ärgerte sich der Eintracht-Trainer über die entscheidende Szene. Timmy Thiele wurde vor der Strafraumgrenze von Rütten leicht gehalten, kam aber erst im Sechzehner zu Fall, nachdem Robin Becker den Ball mit einer Grätsche geklärt hatte. Schiedsrichter Christian Dietz deutete auf den Punkt und bestrafte die Blau-Gelben mit Rüttens Platzverweis unverständlicherweise doppelt. „Bereits die Rote Karte für David Sauerland gegen Uerdingen war eine Fehlentscheidung und wie damals wird uns nun von allen Seiten Recht gegeben“, bedauerte der Eintracht-Coach den Lapsus des Mannes in Schwarz.

Fejzic machte seinem Ruf als Elfmeterkiller jedoch einmal mehr alle Ehre und wehrte den Schuss von Mads Albæk überragend ab. Anschließend wurden die Löwen in die Defensive gedrängt, hielten dem Angriffsdruck der „Roten Teufel“ jedoch stand. „Wir haben das sehr geschickt gemacht und klug verteidigt. Wir haben uns den Angriffen immer wieder gut gestellt die Räume gut zugeschoben und wenig klare Torchancen zugelassen“, war Schubert mit seinem Team zufrieden und nahm den Punkt aus der Pfalz gern mit: „Wenn du auswärts 70 Minuten in Unterzahl spielst, ist das allerehrenwert. Gerade unter den Voraussetzungen, dass wir viele angeschlagene Spieler hatten.“

Nach dem Spiel ging es nicht direkt zurück nach Braunschweig; stattdessen machte das Team einen Zwischenstopp mit Übernachtung und kehrte erst Donnerstag zurück: „Es macht mehr Sinn, dass die Jungs ausschlafen können, anstatt erst um 4 Uhr morgens nach Hause zu kommen. Dann müssen wir uns ein bis zwei Tage gut erholen“, so der 47-Jährige, der Marcel Bär und Onur Bulut im Hinblick auf die Partie gegen Meppen eine Pause gegönnt hatte. Benjamin Kessel hielt trotz eines grippalen Infekts 70 Minuten durch, Stephan Fürstner kam zumindest zu einem Kurzeinsatz. Kurzfristig hatte es allerdings Bernd Nehrig erwischt, der mit Grippe passen musste.

Gegen Meppen wird Yari Otto fehlen, der sich beim FCK die fünfte Gelbe Karte einhandelte. Auch Rütten könnte mit einer Sperre von einem Spiel belegt werden.

^