Eintracht: Heimauftakt geglückt | Neue Braunschweiger
9. August 2014
Sportliches

Eintracht: Heimauftakt geglückt

2. Fußball-Bundesliga: Die Blau-Gelben besiegen Heidenheim mit 3:0 – Reichel mit zwei Toren.

Torjubel nach Eintrachts 1:0 gegen Heidenheim: Freude bei (v.l.) Dennis Kruppke, Havard Nielsen und Ken Reichel. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 09.08.2014.

Braunschweig. Die Heimpremiere ist geglückt. Mit einem deutlichen und der Höhe nach verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg gegen den
1. FC Heidenheim feierten Eintrachts ZweitligaFußballer gestern vor 21 430 Zuschauern zu Hause einen gelungenen Auftakt.

Damit setzten sich die Löwen nach dem zweiten Spieltag in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga fest.
Die Blau-Gelben taten sich anfangs gegen die gut stehenden Gäste noch schwer, präsentierten sich später aber als das abgezocktere Team und nutzten die Schwächen des Gegners gnadenlos aus.
Mann des Tages war eindeutig Linksverteidiger Ken Reichel, der zum Führungstreffer durch Havard Nielsen (38. Minute) die Vorarbeit leistete und anschließend zwei Tore (56./72.) selbst markierte.
Schon nach 56 Sekunden deuteten die Blau-Gelben ihre Entschlossenheit an, als Vegar Eggen Hedenstad zum ersten Mal beherzt abzog. Wenige Minuten später zwang Dennis Kruppke Gästekeeper Jan Zimmermann mit einem sehenswerten Fallrückzieher zu einer Glanzparade (7.).

Kurze Zeit danach entschärfte Zimmermann nach einem Fehlpass den Distanzversuch von Hendrick Zuck (13.). Auch Rafal Gikiewicz im Eintracht-Tor bekam beim Schuss von Alper Bagceci die erste Bewährungsprobe (16.). Danach spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab, da es keiner Mannschaft gelang, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen.
Eintracht konnte in Sachen Ballbesitz nach einer halben Stunde zwar ein Plus verbuchen, kam aber erst nach einem klugen Pass von Havard Nielsen auf Mirko Boland zu einer erneuten Torchance (35.). Im Gegenzug probierte es Marc Schnatterer aus der Distanz, Gikiewicz hatte jedoch keine Mühe, den Schussversuch zu klären (37.).
Dann fanden die Löwen schließlich doch die Lücke: Einen schönen Pass von Ken Reichel in den Rücken der Gästeabwehr versenkte Nielsen aus elf Metern im Heidenheimer Tor. Das war auch die Halbzeitführung.
Nach dem Wechsel wurde es dann vor dem Braunschweiger Kasten gefährlich: Florian Niederlechner setzte sich am Fünfmeterraum durch, schob den Ball an Gikiewicz vorbei, doch Marcel Correia klärte den Ball auf der Linie (48.). Das Tor trafen stattdessen erneut die Blau-Gelben: Nach einem Nielsen-Freistoß verlängerte Boland den Ball in die Gefahrenzone, wo Ken Reichel am Fünfmeterraum lauerte und fulminant unter die Latte traf.
Die Gäste waren nun mehr denn je unter Druck und suchten weiterhin den Weg nach vorne. Einen von Sebastian Griesbeck gefährlich abgefälschten Freistoß von Schnatterer parierte Gikiewicz im Nachfassen (60.). Er entschärfte auch den Distanzkracher von Philip Heise sowie einen Distanzschuss von Smail Morabit (63.). Eintracht überstand die Drangphase der Gäste jedoch unbeschadet und sorgte für die endgültige Entscheidung: Nach einem Ballgewinn von Raffael Korte spielte Zuck in den Lauf von Reichel, der Zimmermann in Torjägermanier tunnelte und seinen zweiten Treffer markierte.
Zwar gaben sich die Heidenheimer noch nicht geschlagen, doch Eintracht zeigte sich äußerst ball- und kombinationssicher und fuhr den 3:0-Erfolg verdientermaßen nach Hause.

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