Eintracht testet gegen Doetinchem | Neue Braunschweiger
2. September 2020
Sport

Eintracht testet gegen Doetinchem

Testspiel gegen Magdeburg fällt aus – Trainer Daniel Meyer freut sich über Zuschauer

Im Testspiel gegen Rostock präsentierte die Eintracht auch ihren neuen Trikotsponsor. Foto: Christian Schroedter/imago images

Braunschweig. Das Eintracht-Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Freitag wurde aus organisatorischen Gründen abgesagt. Stattdessen tritt die Mannschaft von Daniel Meyer ab 14 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Zweitligisten De Graafschap Doetinchem an. Tags darauf treffen die Löwen erneut auf ein Team aus den Niederlanden und spielen um 14.30 Uhr gegen den Ehrendivisionär Heracles Almelo.

Am Wochenende haben die Löwen den Platz gegen Hansa Rostock als Verlierer verlassen. Ein Kopfballtreffer von John Verhoek (42.) sorgte für die zweite Niederlage der Vorbereitung, die für Daniel Meyer durchaus berechtigt war. „Wir haben verdient verloren, weil es Rostock im Anlaufverhalten und dem Spiel gegen den Ball mit einer anderen Konsequenz gemacht hat als wir“, analysierte der Eintracht-Coach und kritisierte seine Mannschaft dafür, den „Drittliga-typischen“ Spielstil der Hanseaten nicht angenommen zu haben: „Sie waren ganz geschlossen, haben intensiv angelaufen und sind intensiv in die Zweikämpfe gegangen. Ich hatte das Gefühl, dass wir davon überrascht gewesen sind und nicht so dagegengehalten haben wie ich mir das gewünscht hätte.“
Mit Teilaspekten im Spiel seiner Mannschaft zeigte sich der Fußball-Lehrer jedoch durchaus zufrieden, was vor allem auf das erstmalig gemeinsam agierende Sturmduo Marcel Bär/Fabio Kaufmann bezogen war: „Die beiden Jungs haben das vorne sehr ordentlich gemacht, waren sehr beweglich und haben Gefahr ausgestrahlt.“
Auch das Spiel der Dreierkette in der Abwehr gefiel dem neuen Löwencoach gut, Probleme sah er allerdings im Bereich dazwischen: „Wir haben die Außenpositionen nicht ins Spiel bekommen und im Mittelfeld Probleme mit der Zuordnung und der Intensität bei zweiten Bällen gehabt. Unterm Strich ist es aber wichtig, genau solche Rückmeldungen zu bekommen und Zeit zu haben, Dinge abzustellen.“
Als positiv erachtete er die Anwesenheit der 390 Zuschauer, die das weite Rund des Eintracht-Stadions nach zahlreichen Geisterspielen wieder mit Leben füllten: „Es ist sofort ein anderes Gefühl, man kann einfach nur hoffen, dass Lösungen gefunden werden, auch wenn dann nur ein Drittel der Zuschauer im Stadion sind. Gerade für uns als Aufsteiger wäre das ein enorm wichtiger Faktor. Ansonsten ist es schwierig, die Aufstiegseuphorie mitzunehmen.“

Eintracht: Fejzic (46. Dornebusch) – Ziegele (77. Y. Otto), Wydra, Burmeister (46. Schultz) – Kijewski (77. Schlüter), Kammerbauer (60. Ben Balla), Nikolaou (68. May), Wiebe (60. Kessel) – Bürger (46. Schwenk) – Kaufmann (68. Proschwitz), Bär (77. Kupusovic).

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