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Eintracht-Trainer André Schubert: „Favorit sind wir heute nicht“

Fußball: Die Blau-Gelben empfangen Unterhaching – Spendenaktion für fünfjährige Eva

Will auch gegen Unterhaching jubeln können: Eintrachts Philipp Hofmann. imago

Braunschweig. Nach dem 3:1-Auswärtserfolg gegen Fortuna Köln wollen Eintrachts Drittliga-Fußballer heute gegen die SpVgg Unterhaching weiteren Boden auf die sicheren Plätze gutmachen. Zwar reisen die Gäste mit der besten Offensivabteilung der Liga an, konnten im neuen Jahr aber noch keine Punkte einfahren.

„Es wird darauf ankommen, dass wir sehr gut verteidigen“, gibt André Schubert die Marschroute gegen die Mannschaft vor, die er „fußballerisch und was Torgefahr angeht“ zu den besten Teams der dritten Liga zählt.
Tatsächlich nahmen die Löwen unter Schuberts Regie mit Ausnahme der 0:1-Niederlage gegen den Halleschen FC immer dann Zählbares mit, wenn der Gegner weniger als einen Treffer erzielen konnte. „Schaffen wir es zu Null oder zu Eins zu spielen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir punkten, sehr hoch“, so der 47-Jährige.

Aus diesem Grund fordert Schubert eine viel bessere Defensivleistung als beim 2:3 gegen Wehen Wiesbaden, als die Löwen den Gegner mit individuellen Fehlern zum Toreschießen eingeladen hatten: „Eine Leistung wie gegen Wehen Wiesbaden wird gegen Unterhaching nicht reichen, wir müssen zulegen und deutlich besser verteidigen.“
Die Favoritenrolle sieht der Eintracht-Trainer, trotz der insgesamt guten Bilanz im neuen Jahr deshalb auch nicht bei seiner Mannschaft: „Da wartet schon ein schwerer Brocken, Favorit sind wir nicht.“

In personeller Hinsicht müssen die Löwen mit mehreren Ausfällen planen. Neben Yari Otto (Außenbandriss und Kapselverletzung) und Leandro Putaro, der nach seiner Zerrung noch nicht wieder ins Training einsteigen konnte, wird auch Stephan Fürstner (Bauchmuskelzerrung) nicht mitwirken können.

Die Pressekonferenz vor der Partie gegen Unterhaching nahm Schubert auch zum Anlass, den mitreisenden Auswärtsfans ein Lob auszusprechen: „Die Fanunterstützung war außergewöhnlich gut, sie waren nicht nur zahlreich vertreten sondern auch permanent sehr präsent, das hat der Mannschaft ebenfalls sehr geholfen und ist ihr auch aufgefallen.“

Auch „Kurvenmutti“ Christel Neumann, die nächsten Montag die Bürgermedaille der Stadt Braunschweig erhält und von den Blau-Gelben am folgenden Donnerstag mit einer Feierstunde geehrt wird, bekam vom Fußball-Lehrer lobende Worte zu hören: „Es ist außergewöhnlich, wenn solche Menschen über Jahre den Verein nicht nur unterstützen, sondern ihn sogar leben. Wir versuchen, den jüngeren Spielern zu vermitteln, dass Leute wie sie nicht nur am Wochenende auf Ergebnisse schauen, sondern es um ein Lebensgefühl geht. Sie ist als ‘Kurvenmutti’ ein Symbol dafür.“

Rund um das Spiel haben die Eintracht-Fans zu einer Spendenaktion für die fünfjährige Eva aufgerufen. Die kleine Löwin leidet unter dem Undine-Syndrom, das ihre Atmung nach dem Einschlafen aussetzen lässt. Um Spenden für Therapiemaßnahmen zu sammeln sind die Eintracht-Fans aufgerufen, ihre Pfandbecher in die aufgestellten Container zu werfen, so dass der Erlös zur Finanzierung einer Delphintherapie wandern kann. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, die Aktion via Paypal unter dem Link www.paypal.me/pools/c/83TqZi1fWY zu unterstützen.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Nkansah, Becker, Kessel – Nehrig, Menz, Pfitzner – Bär (Janzer), Hofmann, Bulut (Feigenspan).

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