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Eintracht-Trainer André Schubert ist bereit für das Löwen-Duell

Drittliga-Fußball: Die Blau-Gelben Samstag bei 1860 München – Markus Unger neuer Co-Trainer

Trainer André Schubert (Eintracht Braunschweig) DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO.

Braunschweig. Zum ersten Mal seit 2017 steht am heutigen Samstag ab 14 Uhr wieder ein Löwen-Duell zwischen dem TSV 1860 München und Eintracht Braunschweig auf dem Programm.
Mit Spannung erwarten die Eintracht-Fans den Anpfiff im Stadion an der Grünwalder Straße zur ersten Partie unter dem neuen Coach André Schubert, der in der Länderspielpause Henrik Pedersen abgelöst hatte.

„Die Spieler sind sehr konzentriert, engagiert und motiviert und haben einen sehr positiven Eindruck hinterlassen“, fasst der 47-Jährige die erste Trainingswoche mit seiner neuen Mannschaft zusammen.
Neben dem Arbeiten auf dem Platz stand vor allem das „Kennenlernen“ auf der Tagesordnung. „Wir haben den Spielern versucht zu vermitteln, wie wir uns die Zusammenarbeit vorstellen“, erklärt der ehemalige Bundesligatrainer und macht gleichzeitig klar, dass dieser Prozess Zeit braucht: „Deshalb haben wir versucht, uns auf bestimmte Punkte zu konzentrieren.“

Grundsätzlich traut er seiner Mannschaft eine Menge zu und sieht „individuelle Qualität, die hoch ist“.
Die Vorbereitung auf die anstehende Aufgabe bezeichnet Schubert als „schwierig“, da die Sechziger in den vergangenen Wochen kein festes Spielsystem erkennen ließen, sondern äußerst variabel agierten: „Sie hatten wechselnde Formationen, sodass wir uns auf alle Situationen einstellen können müssen.“

Dennoch freut er sich auf seine Premiere und die „ganz besondere Stimmung“ im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße. Die aktuelle Tabellenposition sollen die Spieler während der 90 Minuten möglichst ausblenden: „Wir können nicht völlig entspannt in die Partie gehen, stehen andererseits auch nicht am Abgrund. Die Saison ist noch lang, sodass wir mutig auftreten können.“

Stephan Fürstner, der einst mit der Zweitvertretung des FC Bayern im „Grünwalder“ kickte, wird die Mannschaft auch weiterhin als Kapitän auf den Platz führen, auch an der Besetzung des Mannschaftsrats will Schubert nichts ändern.
Mit Markus Unger holte er jedoch einen neuen Co-Trainer ins Boot: „Ich hatte im Gespräch mit ihm ein positives Gefühl. Er hat einen guten Draht zu den Spielern, kennt den Verein schon lange und auch alle Hintergründe“. Die Entscheidung für Unger sei aber keine gegen Sascha Eickel, der in den ersten Tagen als Co-Trainer fungiert hatte: „Es war in den ersten Tagen sehr hilfreich sich mit jemandem auszutauschen, den man kennt und mit dem man befreundet ist. Sascha hat hier im Verein als NLZ-Leiter aber eine andere Aufgabe, die er wahrnehmen will. Der Unterbau spielt eine wichtige Rolle, gerade weil es dort in der letzten Saison suboptimal lief.“

Nicht mit nach München reisen Leon Bürger(Muskelfaserriss) und Christoffer Nyman, der beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften am 30. April 2017 den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte. Der Schwede befindet sich jedoch auf einem guten Weg und kann den Löwen vielleicht schon bald weiterhelfen.
„Er braucht im Mannschaftstraining noch Pausen, ist aber auf einem guten Weg“, ist Schubert vorsichtig optimistisch und freut sich über die mehr als 1100 Eintracht-Fans, die sich trotz des letzten Tabellenplatzes auf den Weg nach München machen: „Ich bin wahnsinnig dankbar einen Verein trainieren zu dürfen, der eine so große Fanbase hat, die mit dem Herzen dahintersteht.“

So könnten sie spielen: Kruse – Nkansah, Valsvik, Tingager – Amundsen, Kijewski, Fürstner, Thorsen – Janzer (Putaro), Hofmann, Bulut.

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