Eintracht und Ingolstadt gelten bei den Trainern als Topfavoriten | Neue Braunschweiger
17. Juli 2019
Sport

Eintracht und Ingolstadt gelten bei den Trainern als Topfavoriten

Dritte Liga knackt Zuschauerrekord

Vermutlich wird auch in der Saison 2019/20 die Dritte Liga den Zuschauerrekord knacken (hier Martin Kobylanski im aktuellen Trickot. Foto: Joachim Sielski/imago imagesI

Wie im Vorjahr kann die Dritte Liga in dieser Spielzeit mit einem spektakulären Teilnehmerfeld aufwarten. Zehn ehemalige Bundesligisten befinden sich unter den 20 Teams, die am kommenden Wochenende in die Saison starten.

Mit den Absteigern 1. FC Magdeburg und MSV Duisburg kehrten zudem zuschauerträchtige Traditionsclubs in die Spielklasse zurück, auch der SV Waldhof Mannheim bereichert die Liga mit seiner langjährigen Geschichte als Erst- und Zweitligist. Die Anwesenheit weiterer ehemaliger Erst- und Zweitligisten wie Eintracht, dem 1. FC Kaiserslautern, Hansa Rostock, 1860 München, dem Halleschen FC, Carl Zeiss Jena und dem Chemnitzer FC könnte die Besucherbestmarke erneut nach oben verschieben.

Erst in der vergangenen Spielzeit hatte die Spielklasse die Drei-Millionen-Grenze überschritten, nachdem exakt 3 090 112 Zuschauer die Stadiontore passierten. Der 1. FC Kaiserslautern konnte mit 21 315 Fans den höchsten Zuschauerschnitt verzeichnen, auch Eintracht (18 047 Besucher) und 1860 München (14 953) lieferten ebenso wie Hansa Rostock (13 893) und die beiden Aufsteiger Karlsruher SC (13 202) und VfL Osnabrück (11 955) zweitligareife Werte. Die höchste Stadion Auslastung konnten die Münchner Löwen verzeichnen, die im Kult-Stadion an der Grünwalder Straße (15 000 Plätze) eine Auslastung von 99,7 Prozent erzielten und sich für 17 der 19 ligaweit ausverkauften Spiele verantwortlich zeigten.
Das Zuschauerinteresse ist auch außerhalb der Stadien ungebrochen: Neben der kostenpflichtigen Angebote von Magenta sollen in der kommenden Saison insgesamt 86 Partien im Free-TV oder als Stream auf den Internet-Plattformen der öffentlich-rechtlichen Sender gezeigt werden.

Trotz der großen Fanunter-stützung ist die Liga in finanzieller Hinsicht nach wie vor ein risikoreiches Unterfangen. Viele Clubs hoffen deshalb auf den Aufstieg und die damit verbundenen deutlich höheren Fernsehgelder. Neben Eintracht haben auch andere Clubs investiert, der 1. FC Kaiserslautern konnte dank Investorenunterstützung sogar fast 800 000 Euro an Ablösesummen ausgeben.

Beim Trainertipp der Aufstiegsfavoriten wurden sowohl die Löwen als auch Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt mit jeweils zehn Stimmen als heißester Anwärter gesehen. Dahinter folgen der 1. FC Magdeburg und Hansa Rostock (jeweils sieben Nennungen) sowie der Hallesche FC (sechs), MSV Duisburg (fünf), 1. FC Kaiserslautern (vier), KFC Uerdingen (drei) und die Würzburger Kickers mit zwei Nennungen.

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