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Eintrachts Kader zum Trainingsauftakt mit Verstärkungen

Fußball: Mit Jonas Stephan und Enric Vallès Egido zwei neue Co-Trainer verpflichtet – Routinier Stephan Fürstner kommt von Union Berlin

Eintrachts neuer Cheftrainer Henrik Pedersen bat gestern seinen Kader zur ersten Trainingseinheit auf den B-Platz. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon
Braunschweig, 15. Juni 2018. Nun geht es Schlag auf Schlag. Rechtzeitig zum Trainingsauftakt nimmt der Kader vom neuen Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig die von den Fans sehnsüchtig erwarteten Konturen an.
Nachdem zu Wochenbeginn Malte Amundsen (Rosenborg Trondheim) und die Zwillinge Nick und Yari Otto (VfL Wolfsburg U19) verpflichtet worden waren, statteten die Löwen Niko Kijewski und die Nachwuchsakteure Besfort Kolgeci und Henning Bürger mit Profiverträgen aus.
Außerdem erklärten Frederik Tingager und Philipp Hofmann, auch in der dritten Liga für die Löwen auflaufen zu wollen. Anschließend wurden mit Jonas Stephan (bislang Eintracht U16) und Enric Vallès Egido (Nachwuchsakademie Manchester City) zwei neue Co-Trainer verpflichtet.
Gestern wechselte dann Routinier Stephan Fürstner (bislang Union Berlin) an die Hamburger Straße, wo er einen Vertrag bis 2020 (plus einjähriger Option) unterzeichnete.
„Wir freuen uns, mit Stefan Fürstner einen sehr erfahrenen Spieler vorstellen zu können, der im zentralen Mittelfeld eine wichtige Rolle als Organisator unseres Spiels einnehmen wird“, erklärt Marc Arnold zur Verpflichtung Fürstners, der neben den vielen jungen Kräften in eine Führungsrolle schlüpfen soll. Der 30-Jährige wurde beim FC Bayern ausgebildet und spielte anschließend für Greuther Fürth und Union Berlin. Insgesamt kann Fürstner auf 31 Bundesligaspiele (ein Tor) und 202 Einsätze in der zweiten Liga (neun Tore) zurückblicken.
„Ich fühle mich direkt wohl hier“, so der Neuzugang, der seinen Trainer bereits aus Berliner Zeiten kennt und sich auf seine Zeit bei den Löwen freut: „Henrik Pedersen habe ich als Trainer bei Union Berlin kennen und schätzen gelernt und sehr eng mit ihm zusammengearbeitet. In meinem Alter möchte ich noch mal eine neue Herausforderung annehmen und bin voller Tatendrang.“
Der neue Eintracht-Coach bezeichnet Fürstner als „klaren Wunschspieler“ und wichtigen Mosaikstein beim Aufbau des neuen Teams: „Stefan war in Berlin ein sehr wichtiger Spieler und kann seine Mitspieler besser machen. Auf der menschlichen Ebene kann er eine Mannschaft zusammenhalten und führen und ist taktisch sehr stark. Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit.“
Auch der gebürtige Münchner hat die gemeinsame Zeit bei den „Eisernen“ in positiver Erinnerung: „Henrik ist ein sehr akribischer Arbeiter, der ins Detail geht, um in jedem Spiel den besten Matchplan für den jeweiligen Gegner bereitzustellen. Er gibt den Spielern ein gutes Gefühl.“

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