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Eintrachts Pokalfight gegen Hertha nährt Optimismus

Fußball: Marc Arnold: „Top-Leistung abgerufen beim 1:2 gegen Berlin“ – Suleiman Abdullahi an Union Berlin ausgeliehen

Pokalniederlage gegen Hertha BSC Berlin: Malte Amundsen und Eintracht Braunschweig. Foto: Susanne Hübner

Braunschweig. Am Ende hatte nicht viel gefehlt: Mit einer guten Leistung verabschiedeten sich Eintrachts Drittliga-Fußballer beim 1:2 gegen Hertha BSC Berlin aus dem ­DFB-Pokal.

Gegen den Bundesligisten wäre durchaus mehr drin gewesen, letztlich waren die Berliner jedoch den entscheidenden Tick abgezockter und beantworteten Mergim Fejzullahus Ausgleichstreffer(81.) mit einem fein herausgespielten Tor von Vedad Ibisevic (83.).

Schon im ersten Durchgang waren die Blau-Gelben teilweise spielbestimmend, waren durch einen 30-Meter-Sonntagsschuss von Marvin Plattenhardt aber in Rückstand geraten (38.).
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr wartet nun in der Liga die nächste Heimaufgabe gegen Fortuna Köln.
„Die Mannschaft hat über 90 Minuten eine Topleistung abgerufen und war über ganz viele Strecken ebenbürtig“, lobt Marc Arnold den couragierten Auftritt der Elf von Henrik Pedersen. „Ärgerlich“ fand der sportliche Leiter der Löwen den Rückstand durch den Plattenhardt-Treffer, den Gästetrainer Pal Dardai auf der Pressekonferenz sogar als „Lehrbuchmaterial“ für den Hertha-Nachwuchs bezeichnete. Nach dem „hochverdienten Ausgleich“ durch den eingewechselten Fejzullahu bemängelte der 47-Jährige dann allerdings den schnellen Gegentreffer: „Auch wenn wir danach nochmal Druck gemacht haben, war Hertha letztlich cleverer.“

Wechselt zu Union Berlin: Suleiman Abdullahi. Foto: SH

Trotz des schnellen Abschieds überwogen am Montagabend die positiven Eindrücke, zu denen auch die Leistung von Neuzugang Leandro Putaro zählte: „Er hat sehr schnell ins Spiel reingefunden und einige sehr gute Dribblings gezeigt. Phasenweise hat noch die Bindung gefehlt, unter dem Strich war es aber ein sehr ordentliches Debüt.“
Auch die Tatsache, dass sich die Pedersen-Elf spielerisch abermals steigern konnte, nährt weiteren Optimismus „Jetzt haben wir erstmals über 90 Minuten eine gute Leistung gezeigt, das muss jetzt unser Anspruch für die Liga sein“, fordert Arnold mit Blick auf die anstehende Heimaufgabe am kommenden Sonntag gegen Fortuna Köln: „ Wir wollen den ersten Sieg im Ligabetrieb einfahren. Wenn wir die Leistung des Hertha-Spiels in Ansätzen zeigen können, haben wir gute Chancen, in dieser Saison den ersten Dreier zu holen.“

Verabschiedet hat sich unterdessen Suleiman Abdullahi. Der Nigerianer wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer 2019 zu den Köpenickern, wo er auf seine ehemaligen Teamkollegen Ken Reichel und Rafal Gikiewicz trifft.
Anschließend besitzen die „Eisernen“ eine Kaufoption für den 21-Jährigen, der in Braunschweig noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, aufgrund einer fehlenden Arbeitserlaubnis in der dritten Liga nicht für die Blau-Gelben auflaufen kann. „Auch wenn wir einen Verkauf angestrebt haben, haben wir jetzt mit der Leihe eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden. Wir bedanken uns bei Manni für seine gezeigten Leistungen und wünschen ihm für seine Zeit in Berlin alles Gute“, so Arnold.

Mannschaft: Engelhardt – Amundsen, Valsvik, Burmeister, Sauerland – Kijewski, Thorsen – Putaro, Franjic, Bulut – Hofmann.

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