„Empathisch und entschlossen“ | Neue Braunschweiger
1. Januar 2020
Menschen

„Empathisch und entschlossen“

Eintracht-Präsident Ebel über die Aufgaben in der Winterpause und den neuen Coach

Sebastian Ebel. Archifoto: imago

Braunschweig. In der NB-Ausgabe vom Wochenende (28. Dezember) war Teil I des Interviews mit Eintracht-Präsident Sebastian Ebel zu lesen. Hier die Fortsetzung:

Die Jahresbilanz weist Eintracht 2019 mit 63 Zählern als bestes Drittligateam aus, trotzdem sitzt mit Marco Antwerpen bereits der dritte Coach auf der Trainerbank. Steht die Mannschaft dadurch mehr denn je in der Pflicht?Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der sportlichen Kompetenz sowohl im Aufsichtsrat, das heißt mit Tobias Rau und Katja Wittfoth, als auch mit Sportdirektor Peter Vollmann und Trainer Marco Antwerpen sehr gute Grundvoraussetzungen haben. Jetzt sollten wir die Winterpause nochmal intensiv nutzen, uns gezielt zu verstärken aber auch den Kader zu verkleinern. Und dann heißt es, die Chance zu nutzen, die wir haben. Jeder soll für das gemeinsame Ziel arbeiten.

Wie haben Sie den neuen Eintracht-Coach, seit seinem Amtsantritt erlebt?
Auf der einen Seite sehr verlässlich und emphatisch und auf der anderen Seite sehr entschlossen und durchsetzungsfähig, eine sehr gute Mischung. Und er steht zu unseren Zielen.

Von den Neuzugängen standen vor allem Martin Kobylanski und Nick Proschwitz bei den Fans häufig in der Kritik. Wie haben Sie die beiden Top-Transfers gesehen?
Der Erfolg und der Misserfolg ist grundsätzlich immer eine Teamleistung. Deshalb möchte ich keinen Spieler besonders erwähnen. Eins ist aber auch klar, beide Spieler haben ein großes Potential. Manchmal darf der berühmte Knoten noch platzen. Gemeinsam wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen.

Wer ist für Sie der Eintracht-Spieler des Jahres?
Ich glaube, ohne unsere Identifikationsfiguren Jasmin Fejzic, Benjamin Kessel und Marc Pfitzner wäre die Saison anders verlaufen.

Was muss passieren, damit Eintracht am Saisonende ganz vorne in der Tabelle zu finden sein wird?
Zusammen halten, zusammen kämpfen, füreinander einstehen. Ob als Spieler, als sportlich Verantwortlicher oder als Mitarbeiter im Kubus sowie als Führungsspitze. Dazu möglichst viele im Umfeld, insbesondere unsere Fans, mitnehmen und einbinden.

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