„Erfolg heißt für uns zunächst einmal, besser zu werden“ | Neue Braunschweiger
23. September 2020
Sport

„Erfolg heißt für uns zunächst einmal, besser zu werden“

Basketball-Bundesliga: James Robinson, der neue US-Point-Guard der Löwen-Basketballer, im NB-Interview

Neu-Löwe James Robinson. Foto: SoulClap Media/oh

Braunschweig. Mit James Robinson haben die Basketball Löwen einen Aufbauspieler verpflichtet, der bereits auf zwei Jahre in der Bundesliga zurückblicken kann. Die NB unterhielt sich mit dem 26-jährigen US-Amerikaner, der zuletzt in Bayreuth aktiv war.

James Robinson, Sie haben in Bayreuth unter Ex-Löwen-Coach Raoul Korner gespielt. Haben Sie mit ihm über Braunschweig gesprochen?

Während der zwei Jahre, die ich für Raoul gespielt habe, haben wir uns auch über Braunschweig unterhalten. Er hat mir erzählt, wie sehr er seine Zeit hier genossen hat.

Was können die Fans von Ihnen erwarten? Sind Sie ein klassischer Playmaker?

Ich versuche ein bisschen von allem zu machen – was immer das Team braucht, will ich ihm geben. Im heutigen Basketball musst du mehrere Positionen spielen und verteidigen können. In Bayreuth habe ich meistens auf der Eins agiert, ab und zu aber auch auf der Zwei, also als Shooting Guard. Abgesehen davon will ich der verlängerte Arm des Trainerstabs auf dem Feld sein. Ich will vollen Einsatz zeigen und dabei auch den jüngeren Spielern im Team helfen.

Sie haben tatsächlich viele relativ junge deutsche Spieler in der Mannschaft und werden nur mit vier Importen in die Saison starten. Kann man so in der Bundesliga Erfolg haben?

Warum nicht? Erfolg heißt für uns zunächst einmal, hart zu arbeiten und besser zu werden. Wir haben sehr talentierte deutsche Spieler, die hungrig darauf sind, das Spiel zu lernen und sich stetig zu verbessern.

Sie sind zusammen mit dem Braunschweiger Lukas Meisner aus Bayreuth zu den Löwen gewechselt. Haben Sie beide ein gutes Verhältnis zueinander?

Auf jeden Fall. Als ich vergangenes Jahr nach Bayreuth zurückgekehrt bin, haben wir sehr schnell eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut, auf und abseits des Feldes. Und jetzt hilft er mir hier, mich als Neuer zurechtzufinden.

Werden die Fans diese Chemie auf dem Spielfeld sehen?

Das hoffe ich doch sehr. Ich weiß, was er auf dem Parkett macht, und er hat ein gutes Gespür dafür, was ich tun werde. So eine Verbindung hilft einem enorm. Wir hatten in der vergangenen Saison in Bayreuth schon einige schöne Spielzüge zusammen. Hoffentlich können wir diese hier wiederholen und ein paar neue hinzufügen.

Zum Abschluss: Wer ist eigentlich Ihr Lieblings-Basketballer?

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, da entscheide ich mich für Kevin Durant von den Brooklyn Nets, der übrigens im gleichen Ort wie ich, am Rande von Washington DC aufgewachsen ist.

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