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Erstes Heimspiel für André Schubert

Drittliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig erwarten Freitag Tabellenführer Osnabrück

Trainer André Schubert (Eintracht Braunschweig) DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO.

Braunschweig. Nach dem 0:2 gegen 1860 München müssen Eintrachts Drittliga-Fußballer schnell in die Spur kommen, um Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Dies wird nach der erneuten Niederlage nicht leichter, auch weil sich mit dem VfL Osnabrück am Freitag ab 19 Uhr der Ligaprimus im Eintracht-Stadion vorstellt.

„Wir haben das Spiel in München analysiert und festgestellt, dass wir einige gute Momente hatten, es hätte auch anders ausgehen können“, ärgert sich Stephan Fürstner über die Niederlage.
Aus Sicht des Eintracht-Kapitäns war trotz der beiden Gegentore die von André Schubert vorgegebene „defensive Kompaktheit“ ein wichtiger Stein, auf den die Mannschaft in den nächsten Wochen bauen will: „Wir müssen aus einer guten Grundordnung ­heraus defensivstark agieren. Das ist die Basis im Abstiegskampf, um unsere guten Momente besser nutzen zu können“, fordert der 30-Jährige.

Fehlende Drittliga-Erfahrung will der Kapitän nach zwölf Spielen allerdings nicht mehr als Ausrede gelten lassen. „Jeder müsste mittlerweile wissen, dass es in der dritten Liga vor allem um Zweikämpfe, Standards und zweite Bälle geht. Es kommt darauf an, wie man die Situation reflektiert und annimmt“, lautet der Appell an seine Teamkollegen.
Unabhängig davon, welcher Coach an der Seitenlinie steht. „André Schubert gibt uns genau wie Henrik Pedersen einen Matchplan mit, den es umzusetzen gilt“, so Fürstner, der seine Mitspieler auffordert, sich „zu hinterfragen“, wie sie diese Umsetzung mit Leben füllen wollen.

Beim kommenden Gegner klappt dies in der aktuellen Spielzeit hervorragend. „Osnabrück kommt über die mannschaftliche Geschlossenheit und ist aktuell im Flow. Klar würden wir gerne mit denen tauschen, müssen uns aber auf die Dinge konzentrieren, die wir beeinflussen können. Für uns heißt das am Freitag, für 95 Minuten hundert Prozent zu geben“, so der Ex-Unioner, der die Fans nach dem Trainerwechsel erneut um Geduld bittet: „André Schubert ist erst seit zehn Tagen hier. Damit er seine Philosophie umsetzen kann, bedarf es noch einige Trainingseinheiten und vieler Gespräche.“

Einer, der den Löwen sicherlich weiterhelfen könnte, ist Christoffer Nyman, der seit einigen Wochen wieder mittrainiert, aber noch immer Trainingsrückstand aufweist und wie Leon Bürger (Muskelfaserriss) Freitag noch nicht zur Verfügung stehen wird: „Er ist ein begnadeter Fußballer mit einem tollen Torinstinkt. Allerdings war er lange verletzt und sollte nicht noch mehr Rückschläge erleiden, wir brauchen wir ihn bei hundert Prozent.“
So könnten sie spielen: Kruse – Amundsen, Nkansah, Tingager, Kijewski – Fürstner – Putaro, Sauerland, Bulut, Thorsen – Hofmann.

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