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Es geht um die Zukunft: Europawahl am Sonntag

Freier Handel, offene Grenzen und Klimaschutz: Wirtschaft und junge Leute hoffen auf große Wahlbeteiligung

Vor der Wahl beteiligten sich besonders viele Kinder und Jugendliche an der „Fridays-for-Future“-Kundgebung und appellierten, mehr für den Klimaschutz zu tun. Foto: Jacqueline Arend

Braunschweig. Am Sonntag findet in Deutschland die EU-Wahl statt. „Wählen ist Bürgerpflicht“, sagt Klaudia Liedermann. Am Rande der Fridays-for-Future-Kundgebung fragten wir die 70-Jährige und andere Braunschweiger, was sie sich für Europa wünschen.

In Braunschweig sind 190 356 Menschen wahlberechtigt, 12 135 sind Erstwähler. Die Stadt Braunschweig hat insgesamt 75 Wahllokale eingerichtet, die am Sonntag (26. Mai) von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein werden. Jeder Wähler hat eine Stimme. Bei dieser Wahl ist der Wahlzettel besonders lang, da 40 Parteien und politische Vereinigungen antreten.

Die IHK Braunschweig hat eindringlich davor gewarnt, dass sich EU-skeptische und nationalistische Parteien durchsetzen können. Eine weitere Abschottung der Staaten hätte für Deutschland dramatische Folgen. „Bei der Europawahl geht es um die Zukunft unserer Wirtschaft. Die EU ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner Deutschlands“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch die Handwerkskammer hatte zur Wahlbeteiligung aufgerufen. Auch wenn die Betriebe nicht mit allem einverstanden seien, bringe die EU deutlich mehr Vorteile als Nachteile.

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