18. September 2020
Buntes

Figur erinnert an berühmte Diakonisse

Lechner-Kunst vor dem Marienstift

Diese Diakonisse der Künstlerin Christel Lechner steht seit Kurzem vor dem Marienstift. Foto: oh

Östliches Ringgebiet (bw). Der neue Elise-Averdieck-Platz vor dem Marienstift hat einen Dauergast bekommen: Am vergangenen Sonntag wurde direkt vor dem Haupteingang des Krankenhauses eine riesige Diakonissen-Figur von Christel Lechner eingeweiht.

Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Lars Dedekind, Braunschweiger Propst, sein Stellvertreter Peter Kapp, Rüdiger Becker, Direktor der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und die Diakonin Ruth Berger enthüllten gemeinsam die 2,30 Meter große und 250 Kilogramm schwere Betonfigur.

Die Künstlerin Christel Lechner hatte sie zusammen mit ihrer Tochter Laura geschaffen. Die Diakonisse gehört in die Reihe der bekannten „Lechner-Alltagsmenschen“. Diesen liebenswerten und mitunter (über)lebensgroßen Kunstwerken ist eins gemein: Sie integrieren sich nahtlos in den Alltag.
„Wir haben die Herausforderung der Diakonisse sehr gerne angenommen und rund zweieinhalb Monate daran gearbeitet“, berichtet Christel Lechner.
Mit der Figur soll – stellvertretend für alle Diakonissen, die am Marienstift gearbeitet haben – an Elise Averdieck erinnert werden. Sie hatte 1870 die ersten zwei Diakonissen von Hamburg nach Braunschweig entsandt.

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