Flüthmann: „Anspannung war groß“ | Neue Braunschweiger
23. Juli 2019
Sport

Flüthmann: „Anspannung war groß“

Eintracht beim 4:2-Auftaktsieg in Magdeburg effektiv und überzeugend

Ein Selfie für die Fans: Trainer Christian Flüthmann und der dreifache Torschütze Martin Kobylanski nach dem 4:2-Auswärtssieg in Magdeburg. Foto: www.imago-images

Braunschweig. Mit dem 4:2-Erfolg beim 1. FC Magdeburg erwischte Eintracht einen tollen Start in die neue Drittliga-Saison. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Jasmin Fejzic, der vorzeitig vom Platz musste.

Am Samstag um 14 Uhr feiert der Neu-Coach Christian Flüthmann seine Heimpremiere gegen 1860 München. „Die Anspannung der Mannschaft war groß, die Last ist nun runtergefallen“, gab er nach Abpfiff freimütig zu und freute sich über den überzeugenden Auswärtsauftritt seiner Spieler: „Sie haben das gut gemanagt.“ Schon nach einer halben Stunde hatten die Blau-Gelben drei Treffer durch Martin Kobylanski (7./18.) und Marcel Bär (32.) erzielt und vor allem beim ersten und dritten Treffer die individuellen Fehler der Bördestädter bestraft. „Wir wussten, dass sie bei langen Bällen und Kontersituationen Probleme haben, dass es so ausgenutzt wurde, ist umso schöner“, war Flüthmann zufrieden, auch wenn sich die Löwen-Defensive bei den Gegentreffern von Sören Bertram (12.) und Christian Beck (51.) ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert hatte. „Positiv ist, dass wir keine herausgespielten Tore kassiert haben, trotz des Drucks stabil waren und Wege nach vorne gemacht haben“, so der Eintracht-Trainer, der sich erleichtert über die Tatsache zeigte, dass Jasmin Fejzic „nur“ eine leichte Gehirnerschütterung sowie eine Zerrung davontrug.

Insgesamt konnte der 37-Jährige auf eine erfolgreiche Premiere als Cheftrainer zurückblicken, die Kobylanski in der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer krönte (90.+6). Die Platzverweise für die Magdeburger Björn Rother (84.) und Co-Trainer Silvio Bankert (86.) hatten zuvor für Hektik in der Schlussphase gesorgt.

Luft nach oben sah Flüthmann beim Vermeiden individueller Patzer und dem Offensivverhalten: „Wir müssen mehr Ballbesitz haben, um den Gegner zu beschäftigen, damit wir agieren können, anstatt zu reagieren.“ Geht es nach Flüthmann, soll der ansprechende Saisonstart nicht zu lange in den Köpfen verbleiben, schließlich wartet am Wochenende mit 1860 München die nächste Aufgabe: „Das war nur ein Spiel, nächstes Wochenende geht es weiter.“

Mannschaft: Fejzic (3)/54. Engelhardt (2,5) – Kijewski (3), Nkansah (3,5), Becker (3,5), Kessel (3) – Pfitzner (2,5), Nehrig (2,5)/74. Wiebe (-) – Kobylanski (1) – Putaro (3)/46. Feigenspan (3), Proschwitz (2,5), Bär (2).

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