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Flüthmann: „Das ist ein Topspiel“

3. Liga: Eintracht empfängt Ingolstadt – Robin Becker fehlt gelbgesperrt – Coach möchte nun endlich auch die Heimbilanz verbessern

Steffen Nkansah (hier gegen den Kölner Albert Bunjaku) könnte Robin Becker vertreten. Foto: Revierfoto/imago images

Braunschweig. Erneut erwartet die Zuschauer im Eintracht-Stadion am heutige Samstag, 2. November, ein Topduell. Ab 14 Uhr ist der Tabellenfünfte FC Ingolstadt bei den Löwen zu Gast. Diese wollen im Verfolgerduell mindestens ihren augenblicklichen dritten Rang verteidigen und im Optimalfall wieder an die Tabellenspitze rücken.

„Auf der Rückfahrt merkte man die Erleichterung, aber auch, dass wir uns den Sieg hart erarbeitet haben“, blickt Christian Flüthmann auf den 3:1-Erfolg in Großaspach zurück. Der Eintracht-Coach möchte mit seiner Mannschaft nun endlich auch die Heimbilanz verbessern. Zwar thronen die Blau-Gelben auf Platz eins der Auswärtstabelle, konnten zu Hause aber mit sieben Punkten aus fünf Spielen keineswegs überzeugen. Da sich unter den bis zur Winterpause noch ausstehenden sieben Begegnungen gleich fünf Heimspiele befinden, ist eine Leistungssteigerung dringend geboten, um weiter oben mitzumischen.

„Das ist ein Topspiel“, ist Christian Flüthmann gespannt auf die heutige Partie. Die Oberbayern waren den Löwen ein Jahr nach deren Abstieg in die dritte Liga gefolgt und sind für den Eintracht-Coach nicht nur aufgrund ihrer aktuellen Tabellensituation ein heißer Aufstiegskandidat. „Sie haben eine gewissen Wucht und arbeiten mit vielen Flankensituationen und langen Bällen“, skizziert der 37-Jährige die Stärken der „Schanzer“ und fordert von seiner Mannschaft einen konzentrierten Auftritt: „Wir müssen wach sein, kompakt stehen und dürfen keine großen Abstände von Sturm bis in die Abwehr entstehen lassen.“

Fehlen werden den Löwen neben den Langzeitverletzten Bernd Nehrig und Stephan Fürstner auch Marcel Engelhardt und Robin Becker (fünfte gelbe Karte). Letzterer wird vermutlich positionsgenau durch Steffen Nkansah ersetzt; alternativ dazu wäre denkbar, dass Benjamin Kessel nach innen rückt und Alfons Amade auf der rechten Außenbahn aufläuft.
Mit Orhan Ademi, Marc Pfitzner und Benjamin Kessel stehen noch drei Spieler im Kader, die mit den Löwen 2013 gegen den FC Ingolstadt in die Bundesliga aufgestiegen waren. Damir Vrancic hatte damals kurz vor Ende der Partie mit einem direkt verwandelten Freistoß für den 1:0-Erfolg gesorgt. „Tatsächlich haben wir in dieser Woche Freistöße geübt, ansonsten war das Spiel von damals aber kein Thema für uns“, so Flüthmann.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Ziegele, Nkansah, Kessel – Wiebe, Pfitzner – Kobylanski – Bär, Proschwitz, Feigenspan.

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